Diemelsee

Angeltourismus fördern, Natur erleben

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- Diemelsee (nv). Die Faszination des Angelsports sowie der Natur am Diemelsee entspannt zu erleben, das versprechen des Initiatoren des Angelstrandes „Itterarm“.

Knapp 600 Stunden Eigenleistung investierten hessische und westfälische Angler in das länderübergreifende Projekt nahe des Strandbades Helminghausen. Dort, wo einst dichtes Gebüsch den Blick auf den See versperrte, ist auf 250 Metern Länge der barrierefreie Angelstrand mit Slipanlage – einem schrägen Zuweg zum Einlassen der Boote –, Ruhebänken sowie Entspannungs- und Grillecke entstanden.

„Ziel war eine umweltgerechte, naturnahe Angelmöglichkeit für Einheimische und Gäste zu schaffen“, berichtet Diemelsees Bürgermeister Volker Becker. Dies sei mit Hilfe vieler Freiwilliger gelungen, dankt Becker für das Engagement, das stets in Absprache mit der Naturschutzbehörde, dem Wasser- und Schifffahrtsamt sowie dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen erfolgt sei.

„Der Angelstrand ist eine Bereicherung für den Naturpark Diemelsee“, betont der Bürgermeister – zumal er nicht nur Angler zum Verweilen einlade. „Volker Becker hat uns über die Grenze hinweg die Hand gereicht. Ohne seine Unterstützung wären wir nicht weit gekommen“, gibt Günter Giesler, Angelstrand-Initiator aus Helminghausen, den Dank zurück. „Vernetztes Denken ist wichtig, um touristisch voran zu kommen“, beteuert Werner Hampe, Vorstandsmitglied des Naturparks Diemelsee.

Um den Badebetrieb im Strandbad zu verbessern, wurden beide Bereiche bewusst getrennt. „Nicht dass sich doch einmal ein Schwimmer in einem Angelhaken verfängt“, lächelt Becker. Neben der Stärkung des Angeltourismus ist es Gieslers Anliegen, bei Erwachsenen und Kindern das Verständnis für die wunderbare Natur am See zu wecken.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 28. Juli.

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