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Astrid Lessing ist neue Referentin für Jugend und Familie im Dekanat Waldeck

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Von: Stefanie Rösner

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Die neue Referentin für Jugend und Familie im Dekanat Waldeck: Astrid Lessing hat ihre Stelle zum 1. September angetreten und freut sich auf neue Herausforderungen.
Die neue Referentin für Jugend und Familie im Dekanat Waldeck: Astrid Lessing hat ihre Stelle zum 1. September angetreten und freut sich auf neue Herausforderungen. © Stefanie Rösner

Was jahrelang ihr Hobby war, hat sie nun zu ihrem Beruf gemacht: Astrid Lessing kümmert sich ab sofort um die Belange von Jugendlichen im Dekanat Waldeck.

Korbach – Als Ehrenamtliche war sie bereits bei Messdienerfahrten, der Vorbereitung der Erstkommunion und bei den Bibelerzählern dabei. Jetzt übernimmt Astrid Lessing solche Aufgaben hauptamtlich.

Die Stelle der Referentin für Jugend und Familie war frei geworden, nachdem ihre Vorgängerin Alice Lessing ihre Arbeitsstelle gewechselt hatte. Für die 45-jährige Astrid Lessing aus Meineringhausen war das eine schöne Gelegenheit, um ihren Interessen und Fähigkeiten intensiver nachgehen zu können. Ihre Kinder im Alter von 12 und 15 Jahren zeigen ihr gewiss, was Jugendliche umtreibt.

„Ich bin mit der Jugendarbeit groß geworden“, berichtet Astrid Lessing, die schon als Kind regelmäßig bei Zelt- und Ferienlagern war. „Ich arbeite unheimlich gerne mit jungen Menschen, weil sie noch so begeisterungsfähig sind. Ich finde es spannend, sie auf ihrem Weg der Selbstfindung zu begleiten.“

Kanufahren und Klettern

Seien es gemeinsame Aktionen wie Kanufahren oder Klettern – „es macht einfach Spaß“. „Da gibt es auch noch ein Stück Kind in mir selbst“, sagt Lessing, die offen für die Gedanken und Ideen der Jugendlichen sein will.

Als Referentin für Jugend und Familie ist sie keine Beraterin, erklärt sie, sondern sie organisiert und begleitet überwiegend Projekte, die junge Menschen zusammenbringen sollen. „Wir legen den Fokus auf Gemeinschaft und fragen, was uns verbindet.“ Nun gelte es, moderne Angebote zu schaffen und die Jugendlichen gezielt und persönlich anzusprechen. Ende November sei ein „Escape Room“-Event geplant. Oder ein Krimi-Dinner komme bei den jungen Menschen an. Ein großes Projekt im nächsten Jahr soll eine etwa 14-tägige Busreise nach Lissabon zum Weltjugendtag werden.

Mehr soziale Kontakte bekommen

Zurzeit sei es wichtig, dass die Jugendlichen wieder mehr soziale Kontakte bekommen und dass solche Gruppen wieder zusammenfinden, die aufgrund von Corona auseinandergebrochen sind.

Das Thema katholischer Glauben werde bei den Treffen eingebunden, aber nur als offenes Angebot, sagt Astrid Lessing. „Die eigene Spiritualität ist ein sensibles Thema für die Jugendlichen. Es ist ihnen oft peinlich. Deshalb schaffen wir sehr behutsam Räume, etwa in Kleingruppen, wo darüber gesprochen werden kann.“

Auch mehr Angebote für Familien könnte es künftig geben. Dafür will Astrid Lessing die Gemeinden der Pastoralen Räume Bad Arolsen, Bad Wildungen-Waldeck und Korbach besuchen und herausfinden, wo Bedarf besteht.

Kontakt: astrid.lessing@dekanat-waldeck.de; Tel.: 05631/937 99 04.

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