Vier Kandidaten wetteifern in Schwalefeld um das Amt

Kai Bärenfänger neuer Schützenkönig

Willingen-Schwalefeld - Die Schwalefelder Schützen haben einen neuen König: Nach insgesamt fast dreieinhalbstündigem Wettkampf brachte Kai Bärenfänger dem hölzernen Vogel am Montag das Fliegen bei.

Der neue Regent des Schützenvereins stammt ebenso wie sein Vorgänger aus königlichem Haus: Sein Vater Wilhelm Bärenfänger schoss 2005 den Vogel ab und trägt als 2. Vorsitzender besondere Verantwortung im Verein. Kai Bärenfänger war 1992 Kinderkönig. Der 29-Jährige arbeitet als Gärtner bei der Uplandgemeinde und engagiert sich als aktiver Musiker in der Willinger Schützenblaskapelle. Als Königin steht ihm seine Frau Caroline zur Seite; die beiden sind seit einem Jahr verheiratet. Sie traten die Nachfolge von Axel und Doreen Genuit an.

25 Mitglieder des Schützenvereins wetteiferten Montagvormittag zunächst um die Flügel. Insbesondere der erste Flügel erwies sich dabei als ausgesprochen zäh. Es dauerte sage und schreibe zwei Stunden und 20 Minuten, bis ihn Andreas Kesper (26) um 13.25 Uhr mit dem 372. Schuss endlich zu Fall brachte. Den zweiten Flügel sicherte sich um 13.55 Uhr Chris Becker (25) nach weiteren 67 Schüssen. Vier Kandidaten wollten diesmal König werden: Ehrenvorsitzender Hans-Heinrich Genuit (69), der seinen Erfolg aus dem Jahr 1988 wiederholen wollte; der achtfache Wackelkönig Ulrich Brachmann (45); Forstunternehmer Matthias Möller (28); und Kai Bärenfänger, der letztendlich als Sieger aus dem Wettkampf um die Königswürde hervorging. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Wilhelm Bärenfänger, der sich schon darauf freut, 2014 beim Kaiserschießen anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Vereins gegen seinen Sohn Kai anzutreten. Das Schwalefelder Schützenfest klang am Montagabend mit der Polonaise und dem Königsball aus. Von Ulrike Schiefner

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