Vöhl

Basdorf. Outdoor-Erlebnispark eröffnet

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- Vöhl-Basdorf (ahi). Kommunikation verbessern, Beweglichkeit steigern – mit seiner Konzeption spricht der Outdoor-Erlebnispark in Basdorf gleich zwei wesentliche Elemente der Lebensqualität an.

Acht Fitnessgeräte für Erwachsene aller Altersgruppen trainieren auf sanfte Art sämtliche Muskelgruppen von den Füßen bis in den Hals-Nacken-Bereich, zugleich ermöglichen sie ein lebhaftes Gespräch beim gemeinsamen „Airwalk“ oder im „Swing“. Das demonstrierten Ortsvorsteher Eberhard Lamm und Bürgermeister Harald Plünnecke sehr anschaulich bei der offiziellen Inbetriebnahme des Basdorfer Outdoor-Parks.

„Gerade Senioren können nach neuesten medizinischen Erkenntnissen alle Körperpartien wie Arme, Beine, Knie, Schultern und Rücken zielgerichtet trainieren“, erklärte Lamm als Vorsitzender des Fördervereins. Er beleuchtete noch einmal sämtliche Aspekte von der Entscheidungsfindung bis zur endgültigen Realisierung in einer gemeinsamen Anstrengung. Am Anfang stand die Synergie, denn zunächst sollte im Rahmen der Dorferneuerung der Kinderspielplatz in die Nähe des Dorfgemeinschaftshauses verlegt werden.

Doch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels suchte der Verein der Freunde und Förderer Basdorfs nach einem attraktiven örtlichen Alleinstellungsmerkmal. Und da Bewegungsmangel auch auf den Dörfern mehr und mehr ein Thema wird, hatte Eberhard Lamm die Idee, bewegungsanimierende Spielbereiche zu schaffen, die Menschen miteinander in Kontakt bringen und dabei neben der Bewegungsfähigkeit auch die soziale Kompetenz fördern.

Nach Recherche und Besichtigung von bereits bestehenden Anlagen mit inspirierenden Erlebnissen in Kriftel und Jestädt bei Eschwege wurden erste Angebote eingeholt. Eine sinnvolle Gestaltung überstieg aber die vorhandenen Mittel und stellte den Spielplatz für alle Generationen in Frage. Doch ein breit angelegter Spendenaufruf brachte binnen weniger Wochen 10 000 Euro in die Kassen des Fördervereins. Ergänzt durch Eigenmittel und realistisch eingeschätzte Eigenleistungen durch Vereinsmitglieder stand der Umsetzung nichts mehr im Wege.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Mittwoch, 16. November

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