Korbach

Baustellen-Boom in Korbach

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- Korbach (lb). Dem dreckigen Dutzend entgeht keiner: An rund zwölf Stellen in der Kernstadt wird die Erde aufgerissen. Korbach ist im Baufieber.

Zeitgleich wird an vielen Stellen in der City gebaggert. „Die Zahl der Baustellen in der Kernstadt liegt zurzeit bei knapp über zehn. Durch kurzfristige Maßnahmen wie Reparaturen und sogenannte Wanderbaustellen ändert sich die Zahl fast täglich“, sagt Carsten Vahland, Leiter des Ordnungsamtes.

„Wir hatten einen langen Winter. Jetzt ist die Zeit zum Bauen“, erklärt Bauamtsleiter Burkhard Fincke den plötzlichen Bau-Boom. Für einen Großteil der mit rot-weißen Flatterbändern abgesperrten Gräben zeichnet die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) verantwortlich. „In Korbach laufen derzeit gleich mehrere Baumaßnahmen der EWF“, sagt Geschäftsführer Stefan Schaller, der alle Anwohner und Passanten um Verständnis bittet. Es handele sich dabei ausnahmslos um geplante Leitungserneuerungen.

Der Energieversorger lässt laufend die Leitungen für Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser erneuern. „Nur so ist der hohe Standard der Versorgungssicherheit im EWF-Netz dauerhaft zu garantieren. Würden wir nicht fortlaufend die Leitungen erneuern, würden mittelfristig die Versorgungsstörungen und -unterbrechungen zunehmen“, erklärt der EWF-Chef. Die am Bau beteiligten Firmen stammten alle aus der Region und seien sehr bemüht, die Beeinträchtigungen und Belästigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, verspricht Schaller.

In der Louis-Peter-Straße muss auf Wunsch eines Anliegers eine Umspannstation verlegt werden. „Diese Baustelle wurde in Absprache mit der Stadt Korbach wegen des Linienbusverkehrs gezielt in die Osterferien gelegt“, sagt EWF-Sprecherin Heike Bayerköhler. Die umfangreiche Maßnahme nähere sich mit den inzwischen begonnenen Teerarbeiten aber dem Abschluss. Vom „Kniep“ über die Medebacher Landstraße bis zum Westwall erneuert EWF die Ein-Kilovolt-Ortsnetzverkabelung. Außerdem werden die Straßenbeleuchtung und die Trinkwasserleitung ausgebessert.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 7. Mai.

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