Usseln

Ort der Begegnung und des Miteinanders

- Willingen-Usseln (bk). Ein bedeutsamer Tag für die evangelischen Kirchengemeinden Usseln und Welleringhausen: Am Sonntag wurde das Pfarr- und Gemeindehaus eingeweiht.

Es war ein bisschen wie Weihnachten: ein freudiges Ereignis, das viele Usselner, Nachbarn aus den anderen Uplanddörfern und Gäste gemeinsam feierten. Nach dem Gottesdienst in der Kilianskirche nahmen sie „ihr“ Haus in Besitz und stießen mit Pfarrerin Gisela Grundmann sowie den Mitgliedern des Kirchenvorstands auf die gelungene Baumaßnahme an.Gisela Grundmanns Dank galt an erster Stelle Gott für seinen guten Geist, aber auch den vielen Beteiligten, deren Kräfte, Ideen, Wünsche, Hoffnungen und Pläne zusammengekommen sind; allen voran den Mitgliedern des Kirchenvorstands, die mehr an die Verwirklichung des seit Langem gewünschten Vorhabens geglaubt haben als sie selbst und sich tatkräftig mit eingebracht haben. Sie würdigte die Bereitschaft aller Menschen, die mit ihren Gaben und Begabungen, Fähigkeiten und Möglichkeiten zum Gelingen beigetragen haben – Landeskirchenamt und Kirchenkreisamt, Architekten, Handwerker und Gemeindeglieder. Die Pfarrerin freut sich auf die Zeit im neuen „Mehrgenerationenhaus“. In wenigen Tagen erwartet sie die kleinen Besucher des Kilianskindergartens. Die Konfirmanden haben im Gemeindesaal Unterricht. Die Frauen und die Senioren treffen sich hier. Der Kirchen- und der Posaunenchor veranstalten ihre Proben im neuen Raum, und auch der Kirchenvorstand kommt hier zusammen. „Aber nicht das schöne Gebäude ist der Mittelpunkt, sondern unser Herr selbst“, so eine der Kernaussagen der Kirchenvorsteher Hans Asmuth, Rita Sontak, Marta Engelbracht, Bettina Peters und Dagmar Kappelhoff, die den Gottesdienst mitgestalteten. Sie stellten die Gemeinde als ein Haus der lebendigen Steine dar, die ihr Leben auf Jesus Christus begründet. Für den musikalischen Rahmen des Festgottesdienstes sorgten Sonja Schulze an der Orgel und der Posaunenchor unter Leitung von Helfried Heine. Mit einer musikalischen Überraschung begann der anschließende Empfang im Gemeindesaal: „Die Pfarrerin hat mich entdeckt“, scherzte Gustav Born (89), einer der treuesten und ältesten Kirchgänger in Usseln. Er hatte auf Bitten von Gisela Grundmann seine Mundharmonika mitgebracht und stimmte das Lied an, dessen Text Dietrich Bonhoeffer schrieb: „Von guten Mächten wunderbar geborgen...“Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Montag, 1. Februar 2010.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare