Frauen feiern in St. Marien fröhliches Fest mit närrischem Programm

Bei der Weiberfastnacht in Korbach ging es hoch her

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Gut gelaunt zogen die Frauen in fantasievollen Kostümen bei einer langen Polonaise durch den Saal.

Korbach – Als ehrenamtliche Kirchenausruferin mit vom Pfarrer finanzierten bunt gefärbten Haaren hieß Moderatorin Carola Schillmöller 100 närrische Frauen und drei Männer am Schwerdonnerstag im Haus der Gemeinde St. Marien willkommen.

Hoch her ging es dort, nach einem Jahr Pause wurde wieder Weiberfastnacht gefeiert. „Blüten, Bowle, Polonaise“ hieß das Motto und verhieß Spaß aus der Bütt, Sketcche und Lieder.

Die Gastgeberinnen der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) hatten sich ein supertolles Programm für die fröhliche Feier ausgedacht. Das startete mit einem Sketch über eine altmodische Schreibmaschine, um den Hut mit drei Ecken ging´s beim Zylinderlied.

Stärken am Buffett

Traditionell waren auch Frauen aus Lengefeld dabei. Sie hüpften bei der Müllabfuhr aus den Tonnen hoch und berichteten später noch aus der Selbsthilfegruppe. Dann musste frau sich erst mal so richtig stärken, dafür stand ein großes Büfett bereit.

Statt Petrus prüfte danach Petra die Ansprüche von Frauen, die anhand gesammelter Bonuspunkte in den Himmel wollten. Aus Bad Arolsen waren auch Frauen angereist: Japanerinnen, die beim Kirchenchaos in der Residenzstadt helfen wollten. Extra Deutsch gelernt hatten sie und kommentierten ihre Erlebnisse beispielsweise beim Oberschenkelhalsbruch eines Diebes mit „Knicki-knacki, nah beim Sacki“. 

Heiß wie ein Vulkan

Heiß wie ein Vulkan präsentierte sich die junge Tanzgruppe um Bettina Schattel und machte Lust auf die ausgedehnte Polonaise. „Wir machen Polonaise – hol das Navi raus...“ hieß es da. Merkwürdigen Gedanken um Witwe Bolte gingen dann Ully Henke und Monika Baumann nach.

Die Stimmung stieg weiter mit dem Anton aus Tirol (Petra Casper), und die unglaubliche Geschichte um den Thermomix musste als Zugabe wiederholt werden. Lachsalven forderten auch die Kolping Girls mit ihrer Puppensatire heraus, ehe das Programm um Mitternacht endete. „Jetzt kommen die lustigen Tage“ wurde gesungen, und weiter ging es mit Tanz ohne Ende. 

Von Ursula Trautmann

Bilder von der Weiberfastnacht in Korbach

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