Willingen

Bereicherung des Ortsbilds

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- Willingen-Usseln (bk). Eine echte Bereicherung des Ortsbilds sind die beiden Steinskulpturen, die jetzt im Kattwinkel und an der Hönnerecke aufgestellt wurden.

Der Usselner Geschichts- und Heimatverein möchte mit den kunstvollen Arbeiten, die von den Natursteinbildhauern Martin Nillies und Siegfried Böttcher (Bad Arolsen) gefertigt wurden, an die frühere Bedeutung der Dorfplätze erinnern (die Waldeckische Landeszeitung berichtete bereits darüber). Vorsitzende Ingrid Emde wies bei der kleinen Einweihungsfeier am Mittwoch darauf hin, dass der Kattwinkel, der stets als Treffpunkt für das Dorfleben eine besondere Rolle gespielt hat, der älteste besiedelte Teil von Usseln ist. In der Chronik wurde schon 1449 erwähnt, dass hier 29 Häuser gestanden haben.

Eine weitere Steinplastik steht an der Gabelung Ringstraße/Bachstraße, der sogenannten Hönnerecke. In diesem Gebiet ist seinerzeit der Usselner Heimatdichter Ludwig Bender aufgewachsen (Ludewig van der Hönnerecke), der später Fabrikant in Attendorn war. Am Aufstellungsort des Hühnerdenkmals lief bis 1850 auch die Chaussee vorbei, die Verbindungsstraße zwischen Korbach und Brilon.Vor über zehn Jahren wurde bereits eine Steinskulptur am Suggeplatz aufgestellt, die ebenfalls an die frühere Bedeutung des Platzes erinnert.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 8. Juli

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