Adorf: Rund 200 Schüler kommen zum "Markt der Möglichkeiten"

Berufswelt mit neuen Augen sehen

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Diemelsee-Adorf - Kuchengabeln ertasten, Schiefer schlagen, Wolken formen: Mit pfiffigen Mitmachaktionen warben rund 30 Arbeitgeber beim gestrigen „Markt der Möglichkeiten“ in Adorf für die Ausbildung vor Ort. Etwa 200 Schüler informierten sich ausführlich.

Die Berufswahl gehört zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten Entscheidungen des Lebens. Damit die hessischen Schüler den Weg zu ihrem Traumberuf finden, setzt das Land laut Matthias Schneider bei der Berufsorientierung auf das Programm zur"Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen" (OloV). "Ziel ist, Standards in der Berufsorientierung zu schaffen, damit alle Schüler die gleichen Möglichkeiten haben", erklärt der Fachmann, der beim Schulamt in Fritzlar für diesen Bereich zuständig ist.

Ein wichtiger Baustein des Programms, das bis 2013 läuft, ist der Besuch von Ausbildungsmessen wie dem "Markt der Möglichkeiten", der seit 2011 wechselweise in Willingen und Adorf öffnet. "Diese kleineren Messen haben den Charme, dass die Schüler Ausbildungsbetriebe in ihrem Wohnumfeld kennenlernen und leichter mit den Arbeitgebern in Kontakt kommen", würdigt der Pädagoge, der an der Mittelpunktschule Adorf unterrichtet, das Angebot.

Damit die Schüler gezielt Berufe erkunden, die sie interessieren und im Idealfall Praktikums- und Ausbildungsplätze finden, haben Schneider und seine Kollegen sie auf die Messe vorbereitet. "Jeder musste sich im Vorfeld zwei Betriebe aus der Ausstellerliste aussuchen und hat einen konkreten Erkundungsauftrag", verweist Schneider auf einen Fragebogen, den jeder Schüler später ausgefüllt zum Unterricht mitbringen muss. "Wir fühlen uns von allen Angeboten in der Schule und hier gut informiert", lobt Uplandschüler Marcel Schwäbe die Berufsorientierung.(nv)

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