Berufsorientierungsseminar an der UPS · Vorbereitung auf Markt der Möglichkeiten

Berufsziel setzen und erreichen

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Betriebe bereiten auf den Einstieg ins Berufsleben vor: Stärken und Wünsche zu präsentieren lernen die Uplandschüler etwa bei Juliane Breuker von der Sparkasse (2. v. r.).

Willingen - Drei Tage lang setzten Uplandschüler sich mit ihrer beruflichen Zukunft und dem Weg zu ihr auseinander.

Bald wird es für sie Zeit, sich dem Berufsleben zu stellen: 57 Schüler besuchen die Vorabschlussklassen der Haupt- und Realschulzweige der Uplandschule. Welche Möglichkeiten sich ihnen nach dem Abschluss bieten, stellten Vertreter von zehn Betrieben zwei Tage lang vor.

Das Willinger Hotel- und Gaststättengewerbe war genauso vertreten wie Altenpflege und Tischlerhandwerk. Neben bewährten Karrieren bei Banken wurden auch junge Jobs wie der des Mediengestalters und -technikers vorgestellt. Und zusätzlich zu großen Firmen wie Continental oder Hoppecke präsentierte sich mit einem Tierpfleger aus dem Willinger Wild- und Freizeitpark auch ein „Exot“, wie der für die Koordination des Seminars verantwortliche Arbeitslehrer Herbert Hellwig erklärte. Die Schüler schätzten die Lehrmodule: „Es ist informativer, wenn die Firmen sich selbst vorstellen“, sagte etwa Realschülerin Linn Schwarz.

Doch nicht nur die Berufsbilder lernten die Jugendlichen kennen, sondern auch, wie sie den Wunschberuf tatsächlich bekommen. Die Vorbereitung zur Bewerbung zeigte Christina Vallbracht von der Agentur für Arbeit im Berufswahlfahrplan. Wie gute Bewerbungsunterlagen auszusehen haben präsentierten gleich mehrere Betriebe, über Einstellungstests klärte ein Conti-Mitarbeiter auf. Das richtige Auftreten in Vorstellungsgesprächen bekamen einige Schüler von der Sparkassen-Ausbildungsleiterin Juliane Breuker erklärt, andere übten es im Rollenspiel mit Herbert Hellwig.

Das Programm des Seminars war auf zwei Tage verteilt - ein absichtlich kurzer Zeitraum, wie Herbert Hellwig erklärte: „Durch die komprimierte Form sind die Schüler sehr im Thema, wenn sie am dritten Tag den Markt der Möglichkeiten besuchen.“ Früher seien die Schüler durch die Adorfer Ausbildungsmesse oft lediglich „durchgelaufen“, durch Vorbereitung während des Seminars und die Vorauswahl zweier Berufsfelder sollen die Uplandschüler an den Ständen zielstrebig nach ihrer beruflichen Zukunft suchen.

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