Kindermusical rund um die kleine Hexe und ihre Abenteuer begeistert 600 Zuschauer in der Stadthalle

Bibi Blocksbergs turbulente Abenteuer

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Und am Ende wird alles gut: Bibi und Schubia behalten ihren Treffpunkt. In der unteren Reihe lässt Coronia die Junghexen angst und bange werden, träumt der Bürgermeister von seinem Helikopter-Landeplatz und Bibi und Schubia betteln die Oberhexe an, ihnen zu helfen.

Korbach - Verzaubernd, turbulent und spannend schön: Die kleine Hexe Bibi Blocksberg und ihre Freundin Schubia ziehen rund 600 begeisterte Kinder beim Versuch, den geheimen Treffpunkt am Schloss zu retten, in ihren Bann.

Lichtpunkte rasen durch den Raum und Musik tönt aus den großen Lautsprechern, als sich der Vorhang öffnet und den Blick auf die Junghexe Bibi Blocksberg freigibt. Offen, übermütig und mit ganz viel Charme nimmt die Hexe ihre 600 Zuschauer mit auf eine musikalische Reise in ihre bunte und aufregende Welt.

Und in dem Musical passiert in etwa eineinhalb Stunden einiges: Karla Kolumna, die rasende Reporterin, offenbart Bibi und ihrer Mutter, dass der sehr von sich selbst überzeugte Bürgermeister plant, Schloss Klunkerburg und den Rosengarten zu einem Hubschrauberlandeplatz umzubauen. Das kann er doch nicht machen! Schließlich ist der Rosengarten der geheime Treffpunkt von Bibi und Schubia, wo sie gemeinsam neue Zaubersprüche ausprobieren. „Voll krass, das“, fällt der rebellischen Schubia angesichts dieser Pläne nur ein.

Dagegen müssen die Freundinnen etwas unternehmen. Mit Bibis Mutter Barbara machen sie sich auf den Weg zu Oberhexe Walpurgia. Diese äußerst imposante Erscheinung bringt die vielen kleinen Zuschauer von der ersten Sekunde an zum Lachen. Und von ihr erfahren sie, dass die Statue mitten im Rosengarten die zur Strafe versteinerte Hexe Coronia ist - und sie steht dort schon seit 333 Jahren.

Als Bibi und Schubia sich nicht mehr zu helfen wissen, machen sie sich des Nachts kurzerhand daran, den Zauberspruch zu suchen, mit dem sie Coronia freihexen können. Als sie erwacht, versetzt sie die Junghexen in Angst und Schrecken. Bibi und Schubia fliehen. Kurz darauf taucht der Bürgermeister auf, dem Coronia Geister auf den Hals hetzt. Angelehnt an den Zauberlehrling singt die Hexe dazu „Hat der dicke Bürgermeister sich nun einmal herbegeben (...), und die Geister, die ich rief, wirst du nicht mehr los“.

Aber es wäre ja keine richtige Bibi-Blocksberg-Abenteuergeschichte, wenn es kein Happy End gegeben hätte: Nach einer rasanten Verfolgungsjagd mit Bibi, Schubia, Barbara und dem Bürgermeister entdeckt die böse Coronia ihre freundliche Seite wieder und auch der eingeschüchterte Bürgermeister verspricht, Schloss Klunkerburg und den Garten zu erhalten.

Im Laufe der turbulenten, mit Lichteffekten und Geräuschen untermalten Geschichte fiebern die 600 Kinder mit ihren Helden auf der Bühne mit, versuchen sie zu warnen, bekommen große Augen und erfreuen sich an der Tollpatschigkeit einiger Figuren und feiern die friedliche Lösung am Ende.

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