Jugendraum in Neukirchen wird aufgewertet

Billardtisch für Turniere

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Der neue Billardtisch kommt bei den Jugendlichen, die den Neukirchener Jugendraum nutzen, gut an. Bürgermeister Uwe Steuber sorgte für die Vermittlung; Ortsvorsteher Richard Hast und Ortsbeiratsmitglieder sind froh über die Aufwertung des Treffs. Foto: pr

Lichtenfels-Neukirchen - Im Neukirchener Jugendraum in der alten Schule gibt es Woche für Woche Programm. Ein Billardtisch gehört neu zum Inventar.

Die Jugendlichen planen, Billardturniere zu organisieren, an denen die Neukirchener teilnehmen können, aber auch Jugendliche aus den Nachbarorten. Die Vorsitzende des Jugendbeirates, Joleen Isken, hofft, dass nun noch mehr Jugendliche als bisher zu den Abenden kommen. Derzeit nutzen rund zehn Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren den Raum. „Aber auch jüngere Neukirchener sind herzlich willkommen“, sagt Joleen Isken.

Mit der Anschaffung des Billardtisches erfüllt sich ein großer Wunsch der Neukirchener Jugendlichen. Bürgermeister Uwe Steuber nahm ihn auf und wurde fündig; ein Korbacher Automatenbetrieb stiftete den Tisch schließlich und bereitete den Jugendlichen damit eine große Freude. Ortsvorsteher Richard Hast und die beiden Ortsbeiratsmitglieder Kerstin und Tanja Schnell freuten sich mit den Jugendlichen. Nächstes Projekt der Teenager ist die Beschaffung eines Schrankes für den Raum. Auch über einen Kühlschrank würden sie sich freuen. Bei der Innengestaltung des Jugendraumes waren die jungen Frauen und Männer schon aktiv, haben den Wänden in Eigenleistung einen neuen Anstrich verpasst. Nun wollen sie sich auch noch in die Planung und Verschönerung der Außenanlage einbringen. Besuch erhielt die muntere Truppe am Montagabend noch von Michaela Umbau von der Polizeidirektion Korbach. Sie erläuterte den Jugendlichen den Umgang mit Drogen, vor allem mit Alkohol, und besprach mit ihnen gemeinsam das Jugendschutzgesetz. Bürgermeister Uwe Steuber zeigte sich „sehr zufrieden mit der derzeitigen Nutzung des Jugendraumes“. Der Lichtenfelser Rathauschef lobte „insbesondere den pfleglichen Umgang mit den Räumlichkeiten in der alten Schule“. (r/md)

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