Gottesdienst mit früherem Korbacher Pfarrer Ernst //Gamxamûb

Bischof besucht zweite Heimat

Korbach - Der namibische Bischof Ernst //Gamxamûb stattet seiner „zweiten Heimat“ einen Besuch ab. Er kommt am Wochenende in die Kreisstadt, wo er von 1994 bis 1997 als Pfarrer in der Markusgemeinde tätig war.

In der Markuskirche beginnt am Sonntag, 22. Juni, um 10 Uhr ein Gottesdienst, den Ernst //Gamxamûb gemeinsam mit Dekanin Eva Brinke-Kriebel hält. Ebenfalls mit dabei: Matthias Will-Keller – er ist einer der beiden Vorsitzenden des Partnerschaftsausschusses – und Ute Wilke, die sich der namibischen Familie in besonderer Weise verbunden fühlt. Als Ernst //Gamxamûbs Frau Ursula während der Korbacher Zeit schwer krank war, führte sie einige Zeit den Haushalt des Pfarrers. Zur musikalischen Ausgestaltung trägt der Singkreis der Markusgemeinde unter Leitung von Ingeborg Reuter bei. Zu dem Gottesdienst sind neben den Gemeindegliedern alle herzlich eingeladen, die sich noch an Ernst //Gamxamûb erinnern und die die Partnerschaftsidee mittragen, insbesondere natürlich auch diejenigen, die damals von dem namibischen Geistlichen getauft, konfirmiert oder getraut wurden. Im Anschluss ist ein kleiner Empfang mit gemütlichem Beisammensein geplant, bei dem Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch mit dem jetzigen Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (ELCRN) besteht.Ernst //Gamxamûb, der im vergangenen Herbst die Nachfolge von Dr. Zephania Kameeta antrat, war damals der erste namibische Pfarrer, der in der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck gewirkt hat. Seine beiden jüngeren Töchter wurden in Korbach geboren. Seine äußerst lebendig gestalteten Gottesdienste, in denen gelegentlich auch ein begeistertes „Yippie“ zum Lobe Gottes erklang, sind bis heute unvergessen. Von Ulrike Schiefner

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