Gottesdienst startet mit „Yippie“-Ruf

Bischof Ernst //Gamxamûb zu Gast in Korbach

Korbach - Die Markusgemeinde feierte am Sonntag Gottesdienst mit einem alten Bekannten: Der namibische Bischof Ernst //Gamxamûb kehrte nach Korbach zurück.

Mit einem fröhlichen „Yippie“ begrüßte Matthias Will-Keller vom Partnerschaftsausschuss die Markusgemeinde zum Gottesdienst. Schließlich hatte sie einen besonderen Gast eingeladen: Bischof Ernst //Gamxamûb, der von 1994 bis 1997 als erster namibischer Pfarrer in Korbach tätig war.

Die Markuskirche war fast vollständig gefüllt: Viele Bekannte waren gekommen, darunter von ihm selbst getaufte, konfirmierte oder verheiratete Gemeindeglieder. Groß war auch die Freude des Bischofs, wieder in Korbach zu sein und sogar die Predigt halten zu dürfen – wenn er auch knapp zehn Minuten zu spät kam: „Der Drucker wollte meine Predigt wohl nicht hergeben“, schmunzelte er. Die Situation erinnere ihn an seinen ersten Gottesdienst 1994, der fast eine Stunde zu spät begann, weil er seine Uhr nicht auf Sommerzeit umgestellt hatte, erzählte er mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Ihm war anzusehen, wie viel Spaß er dabei hatte, den Anwesenden von der Liebe Gottes zu erzählen. Er freute sich besonders, dass die Beziehung zu Korbach immer noch stark sei und auch der Partnerschaftsausschuss sie lebendig halte und mit Inhalten fülle.

Der Singkreis der Gemeinde hatte eigens zwei afrikanische Weisen eingeübt, welche die Gemeinde mit viel Beifall bedachte. Am Schluss bekam der Bischof noch einige Marzipanbrote überreicht: „Sie werden Namibia sicher nicht erreichen“, sagte er über das Gebäck, das zu seinen Leibspeisen zählt. Zum Ende des Gottesdienstes schüttelte Ernst //Gamxamûb noch sehr vielen Menschen die Hand und umarmte die, welche er noch aus seiner Zeit in Korbach in Erinnerung hatte. Sie alle seien seine Kinder – abgesehen von denen, die er seine Enkel nennen würde. Im Anschluss waren Gemeinde und Bischof eingeladen, am selbstgemachten Buffet noch einige Erinnerungen auszutauschen. (poe)

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