Rund 100 Mitarbeiter der Zweiradreifenproduktion haben Arbeit wieder aufgenommen

Continental in Korbach fährt Produktion schrittweise wieder hoch

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Mitarbeiter der Zweiradreifenproduktion haben gestern ihre Arbeit wieder aufgenommen.( Archivfoto)

Continental in Korbach hat am Dienstag einen ersten Teil der Produktion wieder hochgefahren.

Rund 100 Mitarbeiter der Zweiradreifenproduktion haben nach einem dreiwöchigen Produktionsstopp wegen der Corona-Krise ihre Arbeit aufgenommen, wie Werkleiter Lothar Salokat unserer Zeitung berichtete. Das Werk hatte Ende März fast alle 3600 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.

Mit reduzierter Mannschaft werden seit gestern wieder Fahrrad- und Motorradreifen hergestellt. Darüber hinaus sind laut Salokat derzeit rund 50 Mitarbeiter im Mischsaal, Kalandersaal und anderen Bereichen sowie Handwerker in der Reifenfabrik tätig. Auch während der vergangenen drei Wochen hatten einzelne Einheiten bei ContiTech technische Schläuche für die Lebensmittelindustrie und das Tankstellennetz produziert, beides ist wichtig für die Infrastruktur.

In der Pkw-Reifenproduktion bei Continental in Korbach stehen noch die Maschinen still

In der Pkw-Reifen-Produktion, der wichtigsten Sparte des Standorts, stehen die Maschinen zur Zeit weiter still. Erst ab kommender Woche sollen weitere Bereiche schrittweise die Produktion wieder aufnehmen. „Wir starten auf niedrigem Niveau und werden die Produktion ganz langsam wieder hochfahren“, sagte Salokat.

Die Zeit solle genutzt werden, um die Mitarbeiter und das Werk auf die Produktion unter besonderen Bedingungen vorzubereiten und Vorsorge zu treffen, so der Werkleiter: „Wir haben schon einiges in der Fabrik getan, etwa dafür gesorgt, dass Sicherheitsabstände zwischen den Beschäftigten eingehalten werden. Wichtig ist, dass jeder Mitarbeiter verantwortungsbewusst mit den Hygienevorschriften umgeht.“ Wie schnell wieder der Normalbetrieb aufgenommen werden könne, hänge von der Entwicklung der Pandemie ab.

Der Reifenhersteller Continental am Standort Korbach (Nordhessen) reagiert weiterhin mit Kurzarbeit auf die Corona-Krise.

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