Korbach: Neues Konzept für Regionalwarenladen

Corvita bleibt am Obermarkt

Korbach - Das Corvita mit dem Kleeblatt-Regionalwarenladen bleibt nun doch am alten Standort am Obermarkt. Ein neues Konzept soll aber noch stärker auf Frische und Regionalität zielen.

„Wir sind uns am Dienstag mit dem Vermieter handelseinig geworden“, erklärte Frank Strotmann, stellvertretender Vorstand des Lebenshilfe-Werks Waldeck-Frankenberg, gestern auf Nachfrage der WLZ. Eigentlich wollte die Einrichtung den zum 31. März ablaufenden Mietvertrag nach zehn Jahren nicht verlängern und in der Professor-Kümmell-Straße in den bisherigen Kik-Geschäftsräumen (ehemals Kaufhaus Konze) neu eröffnen (wir berichteten). Der alte Standort habe sich dann doch besser gerechnet, begründet Strotmann den Sinneswandel. Trotzdem soll nicht alles beim Alten bleiben: Nach einer Umbauphase, in der der Laden voraussichtlich einige Tage geschlossen bleiben wird, soll das Corvita im Mai modernisiert und mit neuem Konzept weitergeführt werden. Das bisherige Sortiment solle weitestgehend erhalten bleiben, der Bereich Frischwaren und regionale Produkte aber noch stärker betont werden, sagt Strotmann. „Wir suchen dafür noch nach weiteren Erzeugern regionaler Lebensmittel als Partner“, so der Lebenshilfe-Vorstand. Aktuell kooperiert das Geschäft am Obermarkt unter anderem mit der Upländer Bauernmolkerei, dem Hofgut Rocklinghausen und dem Biogarten Flechtdorf. Mit im Boot bleibe auch die Eine-Welt-Initiative Korbach mit ihrem fair gehandelten Angebot. Nicht mehr dabei seien die Partner aus dem heimischen Handwerk. Diese hatten Beratung zu den Themen ökologische Bausysteme, alternative Energietechniken und Vollholzmöbel im Obergeschoss des Corvita angeboten. „Wir haben die obere Etage nicht mehr mit angemietet“, so Strotmann.Auch ein Bistro soll es im neuen Corvita wieder geben. Das zuvor von der Beschäftigungsgesellschaft (BWF) betriebene Restaurant hatte nach der Insolvenz am 30. November zum letzten Mal geöffnet. „Wir werden das Bistro mit Außengastronomie künftig selbst betreiben“, sagt Strotmann. Beliefert werden soll es aus der Lebenshilfe-Küche, teilweise werden die Gerichte auch vor Ort zubereitet. Das Angebot umfasst voraussichtlich Frühstück, Mittagstisch und Kaffee und Kuchen. Sechs bis zehn Arbeitsplätze, zum Teil für Menschen mit Behinderung, könnten laut Strotmann so zusätzlich entstehen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der WLZ vom 23. Februar 2012.

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