Lichtenfels

„Dann hab ich den ganzen Himmel voll“

+

- Lichtenfels-Sachsenberg (den). Es ordentlich krachen lassen – das liegt bei Frank Wendzik in der Natur der Sache. Am 2. April lädt der frisch gebackene Großfeuerwerker an der Knöchelhalle zu einer ganz besonderen Veranstaltung ein.

Der Himmel wird taghell. Und die Effekte, die Frank Wendzik zwischen 21.40 Uhr und 22 Uhr in die Luft schickt, werden für einige „Ohs“ und „Ahs“ beim Publikum sorgen. Der Sachsenberger hat im vergangenen Jahr eine Berechtigung für Großfeuerwerke bekommen. Um den Schein abzuschließen, veranstaltet er Samstag in einer Woche ein Höhenfeuerwerk. Mit den bunten Fontänen und Böllern, die man aus dem Supermarkt kennt, hat das Ganze wenig zu tun. Der Ablauf des Feuerwerks ist penibel durchgeplant. Elektrisch zündet Wendzik die verschiedenen Elemente.

In Kontakt zu seiner neuen Passion kam Wendzik bei der Bundeswehr. Für die Fernsehsendung Galileo ließ er gemeinsam mit seinem Ausbilder Christoph Jarkow aus Bad Wildungen Autos explodieren. „Wir sind dabei vielen Mythen auf den Grund gegangen. Beispielsweise haben wir geschaut, was passiert, wenn man mit einer Pistole auf eine Gasflasche schießt“, erinnert er sich und schiebt die Antwort gleich hinterher: „Nichts.“ Interesse an diesem Gewerbe bestand schon lange: „Ich habe dann beschlossen: Das mache ich auch.“

Ein Attest vom Arzt und die Unbedenklichkeitsbescheinigung waren auf dem Weg zum Zündstoffexperten noch die geringsten Hürden. Aufwendiger war es, 26 Großfeuerwerke zu betreuen. „Ich war beim Aufbau und bei der Durchführung dabei. Das bedeutet meist stundenlange Vorbereitung“, erzählt der 33-Jährige. Vor allem aus Bad Wildungen und Willingen erhielt er bei seinem Vorhaben viel Unterstützung.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Freitag, 25. März

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare