Darts in Korbach - Magic Lions im Porträt

Pfeil-Magie und mehr

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Super Stimmung bei den Magic Lions aus korbach und den Piranhas aus Külte nach ihrem Ligaspiel in der Krone. 

Darts ist mehr als ein Kneipenspiel oder eine Show der Freaks. Es ist echter Sport und gewinnt immer mehr Fans. Das liegt am Wir-Gefühl, sagt Harald Nebel. Sein Team, die Magic Lions, lebt die Leidenschaft.

Schon 1990 entdeckte Harald Nebel seine Begeisterung für Darts. Lange bevor das englische Fernsehen das Darts-Fieber auch in Deutschland entfachte. Regelmäßig traf man sich in der Korbacher Kultkneipe „Die Krone“. 15 Leute waren damals dabei, auch einige Frauen. So gründeten sie im Jahr 2012 zwei Teams: Die Magic Lions und die Tommyknockers. Beide treten seither in der Kai-Schumacher-Liga an. Die Tommyknockers, denen Harald Nebel zuerst angehörte, ehe er zu den Lions wechselte, spielen zurzeit in der A-Liga, während die Magic Lions Tabellenführer in der Bezirksliga (zwei Ligen höher) sind. „Den Aufstieg schaffen wir bestimmt, zumal wir gegen die Letzten in der Tabelle spielen“, ist Nebel als Mannschaftskapitän sicher. Es gibt (von unten nach oben) die C-Liga, B-Liga, A-Liga, Kreisliga, Bezirksliga, Bezirksoberliga.

Jeden Mittwoch um 18 Uhr trifft sich das Team in der Krone. Die Wettkämpfe starten zweimal im Jahr zu einer Saison: Im März und August. Sechs Mannschaften spielen in einer Liga gegeneinander.

Teams aus ganz Nordhessen sind dabei, aus Frankenberg, Brilon, Kassel, Külte oder Wellen.

Harald Nebel trainiert dreimal wöchentlich, denn er spielt auch beim EC Dobermann in Kassel, die in der Bundesliga aktiv sind.

„Wer Lust, hat, mal reinzuschnuppern, ist bei uns immer willkommen“, so Heller. Zehn Leute sind zurzeit bei den Magic Lions gemeldet, aber Verstärkung könne man immer gebrauchen. Auch wenn bei jedem Ligaspiel nur sechs Spieler angemeldet werden, so sei es immer gut, noch Leute in Reserve zu haben.

Jugend mischt mit

Auch junge Spieler sind herzlich willkommen, so ist auch der 14-jährige Sohn von Harald Nebel öfter dabei. Das Problem: Die Jungen dürfen eigentlich nicht in die Gastwirtschaften, aber wegen der Nichtraucherräume seien heute immer mehr Teenies mit von der Partie. Doch was macht eigentlich den Zauber dieses Hobbys aus? „Neben dem Sport zählt bei uns vor allem Spaß und Geselligkeit. Auch bei den Wettkämpfen ist ein unglaublicher Zusammenhalt zu spüren, auch unter den Teams zählt das harmonische Miteinander“, so Nebel. Gern erinnert er sich an den letzten Ligaabschluss, eine Feier, bei der 300 bis 400 Leute kamen.

Die Mannschaftskameraden fiebern mit beim Ligaspiel der Magic Lions gegen die Piranhas aus Külte.

Doch wer auch sportlich beim Darts was reißen will, muss viel üben – „ohne Fleiß kein Preis“, lacht Nebel, der drei- bis viermal die Woche trainiert. Für die Bezirksliga reiche aber einmal wöchentlich. Zudem nutzt Harald Nebel auch andere Trainingsmöglichkeiten: Zum Beispiel Radical Darts, ein online-Spiel, bei dem sich jeden Tag Spieler aus der ganzen Welt bei Turnieren messen.

Übrigens: Die Mitgliedschaft bei den Magic Lions kostet nichts. Lediglich die zwei Euro pro Spiel, die man in den Darts-Automaten werfen muss, sind von der Gruppe aufzubringen. So kommen für jeden Lion etwa 20 bis 30 Euro Monat zusammen. „Gut investiert, bei so viel Spielspaß in einer tollen Gemeinschaft“. 

Info: www.schumacher-dartliga.de

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