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Berufliches Gymnasium Korbach: Anna Mischmann erreicht im Abitur Note 1,2

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Von: Stefanie Rösner

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Anna Mischmann aus Frankenberg hat am Beruflichen Gymnasium in Korbach das beste Abitur gemacht mit einer Abschlussnote von 1,2.
Erfolgreich: Anna Mischmann aus Frankenberg hat am Beruflichen Gymnasium in Korbach das beste Abitur gemacht mit einer Abschlussnote von 1,2. © Stefanie Rösner

Korbach – Mit ihrer Traumnote von 1,2 stehen ihr viele Wege offen: Anna Mischmann hat am Beruflichen Gymnasium (BG) in Korbach ihr Abitur abgelegt und den besten Notendurchschnitt des Jahrgangs erreicht.

„Das ist mir nicht zugeflogen“, sagt sie. Ihre überdurchschnittliche Leistung führt sie darauf zurück, dass sie viel dafür getan hat. Wegen ihres Schwerpunktes Gesundheit lautete ihr Leistungskurs Gesundheitslehre. „Das Thema hat mich schon immer interessiert.“ Für dieses Fach fiel ihr das Lernen leicht. „Das war nie eine Last für mich. Unsere Lehrerin Frau Dr. Luhn hat alles super erklärt. Auf den Unterricht hatte ich mich immer gefreut“, berichtet die junge Frau, die in Frankenberg wohnt.

Für andere Fächer habe sie mehr pauken müssen. „Ich musste mich hinsetzen, habe Lernzettel geschrieben und insgesamt viel Arbeit reingesteckt.“

Nachdem sie in Frankenberg die Burgwaldschule besucht hatte und sich für eine weitere schulische Laufbahn entschied, fiel die Wahl auf das BG in Korbach. Das bedeutete lange Fahrten zur Schule, zunächst mit Bus und Bahn, später mit dem Auto. „Das war anstrengend.“ Doch die fachliche Ausrichtung war es ihr wert. Bereits in der elften Klasse gab es einen Grundkurs zur gesundheitlichen Prävention. Auch Gesundheitsökonomie stand auf dem Stundenplan.

Disziplin und Eigeninitiative

Mit viel Disziplin und Eigeninitiative gelang der Weg zu dem sehr guten Abschluss. Während der Jahre in der Oberstufe musste sie ebenso wie ihre Mitschüler flexibel sein. Immer wieder war die Unterrichtsgestaltung von neuen Corona-Verordnungen bestimmt.

Der Online-Unterricht hat ihr kaum zugesagt. „Dies war mit Unterricht in Präsenz nicht zu vergleichen“, sagt Anna Mischmann. „Viele haben Online-Unterricht als optional und nicht als verpflichtend angesehen.“ Sie sei froh gewesen, als es später „normal“ weiterging. Jetzt hat sie ihr Ziel erreicht und ist offen für Neues. „Es ist komisch, nicht mehr zur Schule zu gehen“, sagt sie. Doch bald kann sie sich die nächsten Ziele setzen.

Anna Mischmann hat sich mit ihrem Hochschulreifezeugnis um Studienplätze für Medizin und für Pharmazie beworben, und zwar an Universitäten in verschiedenen Städten von Marburg bis Jena. (Stefanie Rösner)

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