Sachsenberg

Denkmalschutzpreis im „verflixten siebten Jahr“

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- Lichtenfels-Sachsenberg. „Nicht ohne Stolz“ feierten die Mitglieder des Kulturkreises Sachsenberg gestern den Hessischen Denkmalschutzpreis. Das Programm verband Kultur mit Geschichte und dem Sinn fürs Hier und Jetzt.

Unzählige Stunden Eigenleistung sowie umgesetzte und verworfene Ideen liegen mittlerweile hinter den Mitgliedern des Kulturkreises. Das Land Hessen hatte sich für die am Ende erfolgreiche Grundsanierung des historischen Ern-Tennenhauses in der vergangenen Woche mit dem Hessischen Denkmalschutzpreis bedankt. Gestern ließen die Sanierer mit Freunden, Offiziellen und geladenen Künstlern die Sektkorken knallen. Den ganzen Tag über strömten interessierte Besucher durch das ausgezeichnete Schmuckstück. In entspannter Atmosphäre verbrachten die Vereinsmitglieder gemeinsame Stunden. Vorsitzender Gerhard Valentin blickte in seiner Ansprache auf die Anfänge des „Kreises Gleichgesinnter“ zurück. Künstlerin Reta Reinl sei von Beginn an eine wichtige Inspirationsquelle gewesen. Inzwischen ist aus dem Zusammenschluss ein gewichtiger Verein geworden, der im „verflixten siebten Jahr“ keine Krise zu bewältigen, sondern einen Preis zu feiern hat.„Wir wollen das Erbe bewahren, beleben und mit dem Heute in Verbindung bringen“, zitierte Valentin aus der Vereinssatzung. Seinen Dank richtete er an die zahlreichen Unterstützer, vor allem Adelheid Reuter, die den Kauf des heruntergekommenen Fachwerkhauses seinerzeit möglich gemacht hatte.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Montag, 13. September 2010.

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