Buchenberg

Das echte Leben, statt Geraspel

- Vöhl-Buchenberg (resa). Eine Geschichte aus dem richtigen Leben wollte Marita Schöneweiß schreiben: Jetzt stellt die Buchenbergerin ihren ersten Schicksalsroman „Das Schreien der Kraniche“ vor.

Von Süßholzgeraspel hält Marita Schöneweiß nicht viel. „Als mein Mann das Manuskript meines neuen Buches gelesen hat, da hat er gesagt: Du bist so gemein“, erzählt die Buchenbergerin lachend. Nach fünf Jahren Schreibarbeit hält sie nun ihren ersten Schicksalsroman in den Händen. Eine Geschichte, die von großem Leid erzählt, von Verlust, aber auch von der Hoffnung und von Familienzusammenhalt.

„Eine Geschichte aus dem richtigen Leben eben“, sagt Marita Schöneweiß. Gleichzeitig ist ihr Buch „Der Schrei der Kraniche“ eine Liebeserklärung an die Landwirtschaft. „Mein Mann ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen, mein Sohn heiratet in einen ein“, sagt die Buchenbergerin, „und überhaupt hat die Landwirtschaft immer eine große Rolle in unserem Leben gespielt“. Und so macht sie sich mit ihrem Roman auf Spurensuche und erzählt die Geschichte von Katharina Neubauer.

Sie streift die Jahre der Weltkriege, der Industrialisierung, der Besatzung und erreicht schließlich die Gegenwart – gleichzeitig hat sie sich damit auch ihrer eigenen Familiengeschichte genähert. „Ich fand es ungeheuer interessant zu erforschen, welche Veränderung der Einzug der Technik für Bauern auf dem Land bedeutete“, erklärt Marita Schöneweiß. Eingebettet hat sie diese Entdeckungen in eine dramatische Geschichte um Leid, Liebe und Familie.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 25. August.

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