„Freundeskreis Waldeck“ bietet Suchtkranken Unterstützung an

Eine Armlänge zurück zum Glas Bier

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Korbach - Peter Becker ist trockener Alkoholiker. Um seine Erfahrungen weiterzugeben, hat er gemeinsam mit anderen eine Ausbildung zum Suchtkrankenhelfer gemacht. Sie helfen Menschen, in dem sie „auf Augenhöhe“ reden.

„Nichts ist authentischer, als eine Sucht selbst erlebt zu haben“, sagt Peter Becker. Seit 2002 ist der 50-Jährige trocken, zehn Jahre hat er gebraucht um vom Alkohol wegzukommen. Die Erfahrungen, die er in dieser Zeit gemacht hat, will er weitergeben und damit anderen Suchtkranken helfen.

Deshalb hat er gemeinsam mit Angelika Schlichterle-Leister und Michael Richter eine Ausbildung zum freiwilligen Suchtkrankenhelfer gemacht. Im „Freundeskreis Waldeck“ bieten die Drei und weitere Helfer Betroffenen und Angehörigen ihre Unterstützung an. In Gruppen wird offen über alle Themen, welche die Sucht betreffen, diskutiert – und auch über fast jede Form von Sucht. Egal ob illegale Drogen, Alkohol- oder Spielsucht, im Freundeskreis „ist jeder willkommen“, so Becker. Suchtkranke können sich dort vorab in Einzelgesprächen über Therapiemöglichkeiten informieren. (tt)

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 25. Februar.

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