Umsatzeinbußen wegen des Regen- und Tauwetters · Willingen Silvester ausgebucht

Eine große Stornierungswelle

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Zehn bis 40 Zentimeter Schnee lagen Donnerstag noch am Willinger Ritzhagen - aber nicht flächendeckend

Willingen - Eine große Stornierungswelle hat in den letzten Tagen das Upland getroffen. Der Grund: Regen statt Schnee.

Der Leiter der Tourist-Information, Ernst Kesper, hat noch keine konkreten Zahlen vorliegen, geht aber davon aus, dass derzeit aufgrund der Witterungsbedingungen rund 1000 Übernachtungsgäste weniger im Upland sind als erhofft und erwartet. „Das entspricht einem Umsatzverlust von etwa 150000 Euro pro Tag“, verdeutlicht er die wirtschaftlichen Einbußen. „Viele Gäste sind vorzeitig abgereist, andere gar nicht erst gekommen.“

Gut angenommen wurden die Alternativangebote der Gemeinde. Das Lagunen-Erlebnisbad lockte am ersten Weihnachtsfeiertag 1248 und am zweiten Feiertag 1210 Besucher an. In der Eissporthalle drehten am 25. Dezember 744 Besucher ihre Runden, am 26. Dezember waren es 785 Besucher.

Gestern Nachmittag liefen in Willingen die Lifte am Ritzhagen bei einer Schneehöhe von zehn bis 40 Zentimetern. Der Sonnenlift stand aufgrund eines technischen Problems eine Weile still. Auskünfte über die aktuelle Situation gibt es im Internet (www.skigebiet-willingen.de) oder am Schneetelefon (05632/401132).

Am Wochenende und zum Jahreswechsel ist Willingen laut Ernst Kesper ausgebucht. „Das Silvestergeschäft läuft unabhängig vom Wetter gut. Aber nächste Woche brauchen wir unbedingt Schnee“ - oder so kalte Temperaturen, dass die Schneekanonen angeworfen werden können.

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