Spezialitäten und Gedankenaustausch beim Weltgebetstag

Eine Reise ins Nachbarland Frankreich

Willingen - Ein duftendes Lavendelsäckchen zur Begrüßung, viele Informationen über Land und Leute, Gelegenheit zum anschließenden Gedankenaustausch bei einem Glas Merlot und köstlichen Spezialitäten: Willkommen in Frankreich!

Wie überall im Landkreis Waldeck-Frankenberg und in vielen Ländern der Erde unternahmen die Upländer Frauen am Freitag eine gedankliche Reise ins Nachbarland, wo die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag 2013 erarbeitet wurde. Die zentrale Veranstaltung für die 13 Dörfer des Gesamtverbands Upland fand in der katholischen St.-Augustinus-Kirche statt. Im Vorbereitungsteam engagierten sich unter Federführung von Gemeindereferentin Mechtild Essenberger Frauen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Willingen. Sie setzten sich intensiv mit dem Thema des Gebetstags („Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“) auseinander und brachten es den über 200 Besucherinnen mit Texten, kleinen Szenen und Liedern nahe. Die Damen freuten sich, dass auch zwei mutige Männer, die Pfarrer Christian Röhling und Ernst Fischer, am Gottesdienst teilnahmen. Gemeindereferentin Mechtild Essenberger dankte den vielen fleißigen Helferinnen, allen voran Inse Kossmann und Gretel Wilke, die 300 Säckchen nähten und mit Lavendel füllten, und Elisabeth Strake, die zur Vertiefung der Texte beitrug. Die musikalische Begleitung übernahm Bezirkskantorin Jutta Kneule (Orgel). Große Anerkennung fand die reich gedeckte Tafel mit köstlichen Quiches, Tartes, Käse und anderen Köstlichkeiten.Die Vertreterinnen der Upländer Kirchengemeinden erhielten als Erinnerung an den Gottesdienst einen Topf mit Lavendel. Die Kollekte – 1031 Euro – ist für Mädchen- und Frauenprojekte in aller Welt bestimmt. 2014 kommt die Gottesdienstordnung aus Ägypten. Von Ulrike Schiefner

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