Vöhl

Einfluss behalten, Geld sparen

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- Vöhl (resa). Durch ein findiges Steuersparmodell wollen die Vöhler künftig bis zu 80 000 Euro im Jahr sparen. Dafür verkaufen sie ihr Henkelbad am 1. April an die EWF. Über die Bedingungen diskutierten die Parlamentarier am Montagabend.

Damit die Vöhler nicht baden gehen, ist Einfallsreichtum gefragt. Eines der größten Projekte im Rahmen der Sparmaßnahmen ist der Verkauf des Henkelbades an die Energie Waldeck-Frankenberg (wir berichteten). Nachdem auch das Finanzamt zugestimmt hat, ist der Verkauf zum 1. April anvisiert.

Mit dem Bäderübertragungsvertrag stimmten die Gemeindevertreter bei der Sitzung am Montagabend in Obernburg dem Vorschlag zu, das Henkelbad für den aktuellen Bodenwert von 20 Euro pro Quadratmeter zu verkaufen – der Betrag wird gestundet. Die Bäderbetriebsleitung übernimmt ab April dann die EWF, fürs erste auch die Kosten für Erhaltung und nötiger Reparaturen. Die stellt das Unternehmen der Gemeinde am Ende des Jahres dann in Rechnung – aber erst nach der Berücksichtigung der steuerlichen Vorteile, die die EWF nutzen kann. „So sparen wir jährlich zwischen 70 000 und 80 000 Euro“, erklärt Plünnecke.

Gleichzeitig behält die Gemeinde trotz des Verkaufs aber das Heft des Handelns in der Hand. Denn mit einem Vertrag über den Betrieb des Henkel-Erlebnisbades hat sich die Gemeinde das Entscheidungsrecht gesichert.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Mittwoch, 26 Januar.

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