Korbach: Im Acht-Millionen-Euro-Projekt sind die Handwerker auf der Zielgeraden

Eintauchen in der neuen Badestube

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- Korbach (jk). An Korbachs größter öffentlicher Baustelle sind die Handwerker im Endspurt. Im März dürfte das Hallenbad endlich zur Eröffnungsparty locken.

Sanft und eben wie ein himmelblauer Teppich liegen sie da – die Wasserflächen im neuen Korbacher Hallenbad. Nur in der Mitte des Sportbeckens kräuselt sich der Spiegel leicht. Denn auch ein Hallenbad braucht schließlich eine „Strömung“, um das überschwappende Wasser zur Aufbereitung abzuleiten.

Wer in Korbachs neuer Badestube eintaucht, der erlebt völlig andere Perspektiven. Nur noch die äußere Kubatur erinnert ans Hallenbad aus den 70er-Jahren. Innen ist (fast) alles anders – ob Edelstahlbecken, Sprungturm, Umkleidekabinen, Spinde, Duschen oder Blockhaussauna. Jede Fliese, jedes Elektrokabel, jedes Deckenpaneel ist neu, vom Eingang ganz zu schweigen.

Großzügig öffnet sich der neue Zugang nach oben, eine leuchtend blaue Wandscheibe weist den Weg zum Badespaß oder in die neue Saunalandschaft. Unten im Foyer sollen Tresen und Theke in Kürze folgen, denn Korbachs Hallenbad bietet künftig auch „leichte Gastronomie“. Saunafreunde, Schwimmergruppen, Familien oder einfach nur neugierige Besucher können sich bei einem Imbiss also stärken. Für Sauna- und Badegäste läuft das alles bargeldlos. Ein kleiner Plastikchip macht den Weg frei, auch um Kleidung in der Kabine zu verstauen. Wer später noch länger bleiben möchte als geplant oder plötzlich Hunger verspürt, der kann per Chip buchen – und am Ausgang schließlich nachbezahlen.

Im Endspurt an Korbachs derzeit größter öffentlicher Baustelle stehen in den nächsten Wochen aber erst mal noch viele technische Prüfungen an, schildert Projektleiter Friedhelm Schmidt. Elektrotechnik, Badewasser, Lüftung, Sauna bis hin zu Lautsprechern und Notbeleuchtung müssen Prüfingenieure unter die Lupe nehmen.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 14. Januar.

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