Korbach

Einzelhandel braucht "Roten Faden"

- Korbach. Anziehende Konjunktur, neue Pläne für Geschäfte im Bahnhofsquartier, Studie zum Einzelhandel – wohin steuert die Einkaufsstadt Korbach? WLZ-FZ-Chefredakteur Jörg Kleine sprach mit Hanse-Vorstand Jürgen Tent.

Die Arbeitslosenquote sinkt, die Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Ist der Aufschwung dieses Jahr auch im Korbacher Einzelhandel spürbar gewesen?Für jede einzelne Branche kann ich das nicht differenzieren. Aber insgesamt haben wir für Korbach zumindest keine anhaltende Krise verspürt. Wir können also zufrieden sein. Was aber nicht heißt, dass wir als Einkaufsstadt nicht ständig an uns arbeiten müssen.

Es liegt ja offenbar eine neue Studie der Nürnberger Firma „Markt und Standort“ zum Korbacher Einzelhandel in der Schublade.Ja, wir haben die Studie schon im Beirat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft erörtert. Und sie kommt in Kürze auch in die städtischen Gremien und wird dann öffentlich beraten.

Wie sind denn die Ergebnisse der Studie? Ich kann jetzt noch keine Einzelheiten vorwegnehmen. Aber eines ist für uns wichtig: Wir brauchen einen roten Faden für die Stadtentwicklung. Und der wird mit der Studie erarbeitet. Ziel muss es sein, nicht bei jeder einzelnen Anfrage von Investoren immer wieder neu zu überlegen, sondern einen wirkungsvollen Rahmen zu schaffen, wie sich die Einkaufsstadt in der Zukunft entwickeln kann. Die Stadt hat zuletzt den Entwurf einer „Zwei-Pole-Strategie“ aufgezeigt. Devise: neue Geschäfte auf der Brachfläche am Güterbahnhof, auf der anderen Seite ein neues Tor zur Altstadt – und dazwischen die Einkaufsmeile frischer gestalten.Ja, der Ansatz der Zwei-Pole-Strategie ist richtig.

Das ganze Interview lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Samstag, 20. November 2010.

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