Rondell an der Frankenberger Landstraße wird schneller als geplant fertig

Endspurt am zehnten Kreisel

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Pflasterer im Endspurt: Die Bauarbeiten am Kreisverkehr Frankenberger Landstraße/Südring sind fast abgeschlossen. Übernächste Woche soll er für den Verkehr freigegeben werden. Foto: Lutz Benseler

Korbach - Das „ampelfreie Korbach“ geht in die nächste Runde: Der neue Kreisverkehr an der Kreuzung Frankenberger Landstraße/Südring vorm Autohaus Brandt soll voraussichtlich Ende nächster Woche für den Verkehr freigegeben werden.

Die letzten Pflaster- und Markierungsarbeiten laufen in dieser und in der kommenden Woche. Danach soll der Verkehr auf Korbachs zehntem Kreisel rollen. Damit liegen die Bauarbeiten deutlich vor dem Zeitplan: Ursprünglich war Ende Oktober für die Verkehrsfreigabe angepeilt. Ende Mai hatte der Umbau der Kreuzung begonnen. „Wir liegen zeitlich sehr gut“, sagte gestern Bauamtsleiter Stefan Bublak.

Keine Delfine, dafür dezente Bepflanzung

Die Fahrbahn ist acht Meter breit – einschließlich eines zwei Meter breiten Streifens aus Natursteinpflaster. Der Kreisel hat einen Durchmesser von 30 Metern, ähnlich wie etwas oberhalb das Rondell an der Wildunger Landstraße. Auch in der Gestaltung soll er sich an den Nachbar-Kreisverkehr anlehnen: „Dezent, mit Bepflanzung“, sagte Bublak. 2013 hatten die Stadtgärtner ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und den damals eröffneten Kreisel am Hanseplatz mit Delfin-Silhouetten maritim dekoriert. Nach kurzer Zeit waren die in der Bevölkerung umstrittenen Delfine aber wieder verschwunden. Mittlerweile zieren stilisierte Conti-Reifen das Rondell.

Die Kosten für den Kreisel an der Frankenberger Landstraße addieren sich auf rund 490000 Euro, die sich die Stadt Korbach und das Land Hessen etwa zur Hälfte teilen: An der Kreuzung treffen der Südring als städtische Straße und die Frankenberger als Kreisstraße aufeinander. Den Anteil für die Kreisstraße übernimmt dabei das Land.

In der Planung ist ein weiterer Kreisverkehr für die Kreuzung Strother Straße/Heerstraße. Erste Gespräche mit den beteiligten Behörden hätten bereits stattgefunden, das Projekt habe aber nicht oberste Priorität, sagte Bublak.

Von Lutz Benseler

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