Glaspavillon wird abgerissen

EWF baut an Hauptverwaltung an und investiert 2,5 Millionen

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Der alte Pavillon soll einem neuen Anbau weichen. Die Pläne werden präsentiert von Inken Barth, Landrat Dr. Reinhard Kubat, Stefan Schaller und dem Architekten Christoph Hesse.

Die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) erweitert ihr Verwaltungsgebäude an der Arolser Landstraße in Korbach.

Korbach – Moderner, ökologischer und angenehmer soll der neue Anbau an der Hauptverwaltung der EWF in Korbach werden. Die Energie Waldeck-Frankenberg lässt den bisherigen Glaspavillon am Eingangsbereich an der Arolser Landstraße abreißen und investiert dort 2,5 Millionen Euro in ein neues Gebäude für Büro- und Beratungsräume. Dort soll Platz für 30 Arbeitsplätze entstehen.

Der im Jahr 1992 erbaute Vorbau aus Glas habe längst nicht mehr den aktuellen energetischen Anforderungen entsprochen, erklärte Inken Barth, Prokuristin bei der EWF. Bis Ende des Jahres 2021 soll das zweistöckige Bürogebäude bezugsfertig sein. Dann soll es den Energieversorger angemessen repräsentieren und sich auf ansprechende Weise ins Stadtbild einfügen, sagte Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Reinhard Kubat.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller betonte, dass ihn der einstimmige Beschluss des Aufsichtsrates für diesen Neubau erfreue. „Das zeigt, dass alle an das Unternehmen glauben.“ Der Energieversorger brauche stets qualifizierte Mitarbeiter und daher dringend Büroflächen. Am Standort in Korbach sind insgesamt 150 Menschen beschäftigt. 

"Aushängeschild des Unternehmens"

Mit Christoph Hesse aus Korbach hat die EWF einen Architekten engagiert, der einen modernen und funktionalen Anbau ermöglichen soll. So will Hesse „ein Aushängeschild des Unternehmens“ schaffen, das vor allem mit Blick auf den Unternehmenszweck energetisch effizient sein soll. Dazu sollen auch eine massive Bauweise und ein Gründach beitragen. 

Für die Architektur habe man sich „vom Logo der EWF inspirieren lassen“. So werde das Dach über den drei Buchstaben umgedreht als „V“ herangezogen, um es wie eine einladende Geste zu deuten – Besucher sollen sich willkommen fühlen.

In dem Atrium in der Mitte sollen künftig Kunden empfangen werden, und in den beiden Seitenflügeln werden Arbeitsräume errichtet. Über einen Empfangstisch im hinteren Bereich soll der Neubau mit dem Bestandsgebäude verbunden werden.

Am Dienstag sind bereits große Teile des bestehenden Pavillons abgerissen worden. Die Verwaltung wird künftig wieder von der Arolser Landstraße aus zu erreichen sein. Doch während der Bauarbeiten gibt es einen provisorischen Besuchereingang aus der Richtung des Elfringhäuser Weges. Dieser ist nicht barrierefrei. Kunden sollen daher per Telefon, Mail oder über die anderen Kundenzentren Kontakt aufnehmen. 

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