Korbach

Enser-Tor-Durchfahrt wieder frei

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- Korbach (tk). Auch bei Starkregen zeigen sie keine Schwäche: Am Mittwochnachmittag goss es so heftig, dass Bauarbeiten eine Zeit lang unzumutbar waren. Davon ließen sich die Mitarbeiter der Baufirma Hugo Pieper aber nicht abhalten. Gemeinsam mit Helfern der Schützengilde 1377 asphaltierten und pflasterten sie die Durchfahrt des Enser Tores, verteilten Zierschotter und beseitigten die Absperrungen.

Die Enser Straße ist somit vorübergehend wieder passierbar, „rechtzeitig zum Altstadt-Kulturfest, das am 30. Juni beginnt“, erklärt Karl-Heinz Welteke, der mit seinen Schützenbrüdern Karl Theile und Jürgen Weige 2008 den Wiederaufbau des Stadttores angestoßen hatte. Der nächste Bauabschnitt soll in der ersten Augusthälfte beginnen, das Projekt im Frühjahr 2012 abgeschlossen sein.

Verzögerungen hatte es zuvor gegeben, weil die Bauarbeiter vor Wochen auf viel zu weichen Untergrund gestoßen waren. Im Erdreich verlief ein Gewirr an Leitungen für Strom, Wasser, Telefon und Gas. Eine ostdeutsche Firma setzte schließlich Bohrpfähle tief in den Fels. Auszubildende des Korbacher Lehrbauhofs fertigten dann im Anschluss Körbe aus Baustahl als Vorbereitung für die neuen Fundamentplatten.

Insgesamt 25 Tonnen Beton bereiten nunmehr den Boden für zwei Stützpfeiler rechts und links am historischen Gemäuer. Die Pfeiler sollen den neuen Überbau tragen, der sich künftig über die Enser Straße spannt. Den am Mittwoch durchnässten Bauarbeitern wie auch allen anderen bislang am Bau Beteiligten zollt Welteke großes Lob. „Prima“ sei überdies die Unterstützung durch das Stadtbauamt.

Für ihr Vorzeigeprojekt kann die Schützengilde 1377 jede finanzielle Hilfe gebrauchen. Spendenkonten: Sparkasse Waldeck-Frankenberg, Kontonummer 130161, BLZ 523 500 05, oder Waldecker Bank, Kontonummer 100010235, BLZ 523 600 59, Stichwort jeweils „Enser Tor“.

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