Besucher der Ausstellung "Natur auf der Spur" können die Geburt miterleben

Erste offizielle Hessentagskuh: Hetti kalbt zum Landesfest

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Erwartet Nachwuchs: Hessentagskuh Hetti mit Horizont-Geschäftsführer Dr. Dieter Hake, Stefanie Wetekam, Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes Waldeck, Ann-Kathrin Wolff und dem Hessentagspaar Lukas Goos und Lisa Marie Fritzsche.

Korbach. Hetti knabbert genüsslich am Rasen und lässt sich auch sonst nicht stören: Das schwarz-bunte Holsteinrind hat die Ruhe weg. Das besondere: Hetti ist die erste offizielle „Hessentagskuh“ und erwartet ihr fünftes Kalb.

Hettis Nachwuchs soll während des Landesfestes zur Welt kommen. Über Kameras im Stall können die Besucher der Ausstellung „Natur auf der Spur“ die Geburt miterleben.

Horizont-Geschäftsführer Dr. Dieter Hake und Stefanie Wetekam, Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes Waldeck, stellten gemeinsam mit dem Hessentagspaar Lisa Marie Fritzsche und Lukas Goos Hetti auf dem Hof von Familie Wolff in Korbach vor.

Die trächtige Kuh wird einen so genannten „Moocall“ tragen: Das kleine, von Horizont vertriebene Gerät misst und bewertet Bewegungen des Kuhschwanzes, die aus den beginnenden Kontraktionen durch Wehen entstehen, wie Hake die Funktionsweise erklärt. Etwa eine Stunde vor dem Kalben informiert es den Landwirt per SMS. Der hat dann noch genügend Zeit, die Geburt zu begleiten und bei eventuellen Komplikationen einzugreifen.

Landwirtschaft 4.0: Die Digitalisierung hat im Alltag längst Einzug gehalten auf Bauernhöfen. Stallkameras in den Abkalbebuchten beispielsweise sind in vielen Betrieben Standard. Auch Landwirt Bruno Wolff hat Hetti damit jederzeit im Blick, ohne selbst in den Stall zu müssen. Beim Hessentag können auch die Besucher der Ausstellung „Natur auf der Spur“ am Stand der Firma Horizont einen Blick in Hettis Stall werfen.

Die Hessentagskuh ist inzwischen dabei, zu einem Social-Media-Star zu avancieren: die Zahl der Fans ihrer Facebook-Seite wächst täglich und auch bei Instagram ist Hetti präsent.

Spannend bleibt indes, ob der Nachwuchs wirklich pünktlich zum errechneten Termin zum Hessentag kommt. „Das ist eben Natur“, sagt Landwirt Bruno Wolff.

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