Goddelsheim

EU-Politik ländlicher Raum

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- Lichtenfels-Goddelsheim (md). Europäische Politik ist ein weites Feld – und so beackerten die Gäste beim Besuch des Europaabgeordneten Dr. Peter Jahr in Goddelsheim auch viele Themen. Schwerpunkt aber war der „ländliche Raum“.

Werden Förderungen kleinerer Projekte aus Deutschland, dem größten Beitragszahler in die EU, abgezogen zugunsten der neuen EU-Partner? Wird auch in anderen EU-Ländern auf die Einhaltung der Wasserrahmenrichtlinie so streng gepocht wie in Deutschland? Hält das Haus Europa die schlechte Haushaltsführung in Griechenland und Portugal durch? Wie schaffen wir es, die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu steigern?

Das waren einige der Fragen, die den Gästen beim Besuch des EU-Parlamentariers Dr. Peter Jahr auf dem Holzhof in Goddelsheim auf der Seele brannten. Einfache Lösungen konnte Jahr gestern nicht präsentieren, beeilte sich aber zu unterstreichen, dass Deutschland zwar größter Nettozahler sei, von der Europäischen Union als Exportland aber auch überdurchschnittlich profitiere.

Auf die Frage, wie mehr Wertschöpfung in den ländlichen Raum gebracht werden könnte, nannte Jahr die Schlüsselkompetenzen Landwirtschaft, Tourismus, erneuerbare Energie und nachwachsende Rohstoffe. „Ich freue mich über jede Region, die die Chancen der Zeit ergreift – Kompliment, dass Sie auf das Pferd erneuerbare Energie setzen,“ unterstrich Jahr, nachdem Bürgermeister Uwe Steuber über Lichtenfelser Umwelt- und Energieprojekte brichtet und Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich die Zusammenarbeit der Kommunen im Serviceverbund vorgestellt hatte.

Friedhelm Emde, Geschäftsführer des Maschinenrings, stellte den Verband und seine Tochtergesellschaften vor – zu denen auch die „Biomasse Brennstofflogistik“ (Holzhof) in Goddelsheim gehört.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 14. Mai.

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