Korbach

Evangelische Kirchengemeinden feiern ihren Zusammenschluss

- Korbach. Aus vier Gemeinden wird eine: Sonntagmorgen feierten die kirchlichen Haupt- und Ehrenamtlichen die Gründung der Evangelischen Stadtkirchengemeinde mit einem Festgottesdienst in der Korbacher Nikolaikirche.

Eines bewies der Festgottesdienst ganz deutlich: Das Leben in der Evangelischen Stadtkirchengemeinde ist vielfältig. Ob Küster, Diakonie-, Jugend- oder Verwaltungsmitarbeiter: Jede Sparte des Gemeindelebens war im Programm präsent. Der Posaunenchor, die Kantorei und der Kinder- und Jugendchor aus Lelbach gestalteten die Feier musikalisch. Und die kleinen Leute der kirchlichen Kindergärten stellten gleich zu Beginn singend klar: „Wir sind die Kleinen in der Gemeinde, doch ohne uns geht gar nix“.

In allen anderen Korbacher Kirchen waren die Gottesdienste ausgefallen. Der große Festgottesdienst, mit dem offiziell der Zusammenschluss der ehemals vier Korbacher Kirchengemeinden gefeiert wurde, stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Und auch die Theologen hatten sich der großen Bedeutung der neuen Verbindung angepasst und den Gottesdienst unter das Pauluswort „Viele Gaben – ein Geist, viele Glieder – ein Leib“ gestellt.

Mit Dekan Bernd Böttner, Pfarrer Oliver Okun, Günther Engemann, Markus Heßler und Rüdiger Dierks und Pfarrerin Christel Wagner, die die Vakanzvertretung für die Markusgemeinde übernommen hat, gestalteten alle sechs Theologen der Stadtkirchengemeinde den Gottesdienst mit. Mit Rücksicht auf lange Diskussionen, die der Zusammenlegung vorausgegangen waren, hatten die Planer gut daran getan, das Spannungsfeld von Individualität und Gemeinschaft in den Mittelpunkt der Feier zu stellen.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe von Montag, 8. Februar.

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