Arbeiten in luftiger Höhe

Experten sichern Fialen am Kiliansturm

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Ronald Reichelt und Heiko Jahnke sichern die Fialen am Kiliansturm.

In 60 Meter Höhe haben Ronald Reichelt und Heiko Jahnke gestern mit Rettungsarbeiten der besonderen Art begonnen: Die beiden Experten, die auch als Höhenretter ausgebildet sind, widmen sich den drei verbliebenen Fialen am Kiliansturm.

Korbach. Um den Kilians- turm pfeift der Wind. „Ganz schön stürmisch geworden“, sagt Ronald Reichelt trocken. Dann überprüft er den Sitz seines Gurtes und klettert auf die Brüstung. Ohne mit der Wimper zu zucken. Ronald Reichelt und sein Kollege Heiko Jahnke sind das Arbeiten in luftiger Höhe gewöhnt. Ob ihnen nie mulmig wird? „Die Arbeit macht richtig Spaß“, antwortet Heiko Jahnke, „Respekt vor der Höhe muss man aber haben.“ Sicherung bis Frühling Rund 60 Meter über dem festen Boden befinden sich die beiden Höhenarbeiter seit gestern Nachmittag. Sie gehören zum Team der Firma Nüthen Restaurierungen. Seit gestern sichern die Experten die verbliebenen drei Fialen auf dem Kiliansturm ab. „Dafür verwenden wir Holzbalken“, erklärt Nico Liberatore. Bis zum Frühling soll dieses Provisorium die Fialen an den drei Ecken des Turms sichern. „Danach wird es wohl ein Hängegerüst geben, das es den Restauratoren ermöglichen soll, die Fialen genauer unter die Lupe zu nehmen. „Erst danach können wir sagen, wie sie langfristig gegen den Absturz gesichert werden können“, erklärt Liberatore.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Mittwoch, 18. November.

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