Niederschleidern

Familie baut eigene Mariengrotte

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- Korbach-Niederschleidern (lb). Die katholische Art, Gott Danke zu sagen: Familie Schlichtherle aus Nieder-Schleidern hat eine Mariengrotte nach dem großen Vorbild in Lourdes in ihrem Garten gebaut.

„Es war ein Herzenswunsch von mir“, sagt Doris Schlichtherle. „Die Idee schwebt schon seit ein paar Jahren in meinem Kopf“.

Fast zwei Meter hoch wölbt sich die aus schweren Steinen gemauerte Grotte im Garten der Nieder-Schleiderner Familie. In ihr steht auf einem Podest mit einer Marmorplatte eine Madonnen-Statue aus Bronze, die abends von zwei Strahlern seitlich angeleuchtet wird. Auch in der Umrandung mit weißem Zierkies sind Strahler in den Boden eingelassen.

„Bei Dämmerung ist die Atmosphäre hier besonders schön“, sagt die gläubige Katholikin. Fast das halbe Dorf ist am Dienstagabend zur feierlichen Einweihung der Grotte gekommen. Eine kleine Abordnung der Musikvereine Düdinghausen und Oberschlehdorn begleitet die Andacht musikalisch. Pfarrer Rudolf van Lieshout segnet die Madonna mit Weihwasser. „Die Erbauer der Mariengrotte wollen nicht nur im Herzen den Glauben mittragen, sondern auch ein äußeres Zeichen setzen“, sagt er.

Im März begann Doris Schlichtherles Mann Bernd mit dem Bau. Nachdem er sich einige Bilder anderer Grotten im Internet angeschaut hatte legte der gelernte Kfz-Mechaniker einfach los, schalte die muschelartige Form und mauerte Reihe für Reihe.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 4. August.

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