Korbach

Familie Böttner nimmt Abschied

- Korbach (resa). Er wollte gestalten, ins Gespräch kommen und gemeinsam mit den Menschen in den Gemeinden kirchliches Leben weiter entwickeln. Nach 13 Jahren nimmt Dekan Bernd Böttner Abschied – und blickt zurück

Er mag das Leben auf dem Kirchencampus, den Weg unter den Bäumen entlang vom Kilian zum Pfarrhaus. Und den Blick von seiner Terrasse auf den Turm. „Aber jetzt beginne ich Abschied zu nehmen“, sagt Bernd Böttner. Abschied vom Kilian, von seinem Amt als Pfarrer und Dekan aber vor allem Abschied von den Menschen. Die nämlich würden zu den Glanzlichtern der vergangenen 13 Jahre gehören. „Ich wollte gemeinsam mit den Menschen kirchliches Leben gestalten“, sagt er und erinnert sich an die ersten Tage in Korbach. Damals feierten die Schützen in der Kreisstadt. „Ich besuchte mit meiner Frau incognito den Gottesdienst auf der Freilichtbühne“, erinnert er sich, „und erlebte Korbach als sehr lebendig“. Jeden Abend machte er sich auf den Weg zurück nach Jesberg. „Das Pfarrhaus in Korbach war noch nicht renoviert“, erinnert er sich. Erst Ende Juli zog er gemeinsam mit Ehefrau Monika und den vier Kindern ein. „Jeder von uns kam mit anderen Ängsten und Erwartungen“, weiß er. Seine berufliche Herausforderung sei das Amt des Dekans gewesen. „Ich hatte viele Jahre Erfahrung als Gemeindepfarrer“, sagt er, „aber die Leitung eines Kirchenkreises war mir fremd“. Er lernte die Strukturen der Kirche neu zu verstehen, erkannte neben dem Pfarrbezirk und der Kirchengemeinde auch die Gemeinden der Stadt, des Kirchenkreises und des Landkreises als sein Einsatzgebiet. „Es war eine gute und gesegnete Zeit“, sagt Böttner. Glanzlichter will er dabei gar nicht benennen. „Es gab so viele schöne Erfahrungen“.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung von Donnerstag, 24. Juni 2010.

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