Korbach: „INtrmzzo“ aus Holland begeistert mit viel Humor und großen Stimmen

Fantastische Ode an den weißen Hai

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Korbach - Sie entpuppten sich als Geheimtipp: Die vier Sänger von „INtrmzzo“ hatten ihr Publikum am Donnerstag in der Stadthalle vom ersten Moment an auf ihrer Seite.

Kaum einer der Besucher wird gewusst haben, was ihn am Donnerstagabend in der Stadthalle erwarten würde. A-cappella-Gruppen gibt es inzwischen viele – der eine mag sie, der andere nicht. „INtrmzzo“ aber ist anders, frecher, flotter und stimmlich vielleicht noch eine Spur besser als viele andere. Und so ziehen die vier holländischen Sänger ihr Publikum in dem Augenblick in ihren Bann, in dem sie Bühne betreten.

Da fehlen selbst eingefleischten A-cappella-Kritikern plötzlich keine Instrumente mehr. Clemens Schmuck ist dann Instrument genug, wenn er als menschliche Beatbox den Rhythmus vorgibt. Bariton Merijn Dijks­tra lässt die Stimmgabel leise klingen und trifft ohne zu wackeln den ersten Ton. Und Wouter Kronenberg, der glänzend Bariton- und Tenorstimme beherrscht, sitzt der Schalk im Nacken, wenn er zu singen beginnt. Der Vierte im Bunde ist Tjidde Luhrs: Wenn er die langsamen, bedachten Stücke zu singen beginnt, wünscht sich der Zuschauer zuweilen, er würde nicht enden.

Ihr Programm haben sie „Testosteron II“ genannt und all den Filmhelden gewidmet, die ihr eigenes Filmende nicht mehr erlebt haben. „Wir denken an den Paten, an Bambis Mutter, an den weißen Hai“, witzelt Clemens Schmuck. (resa)

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 3. März.

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