Gotteshaus ist nach einem Jahr Bauphase wieder nutzbar · Abendmahl für Kinder

Ein Fest rund um die Kirche

Diemelsee-Rhenegge - Nach einem Jahr war es geschafft: Am Sonntag haben die Einwohner von Rhenegge offiziell den Abschluss der Bauarbeiten in ihrer Kirche gefeiert. Bei strahlendem Sonnenschein genossen sie das Fest rund um das Gotteshaus.

Bei Kaffee, Kuchen und Geselligkeit verbrachten die Rhenegger mit einem Straßenfest den Tag; im Innern der Kirche zeigte eine Diaschau verschiedene Bilder zur Unterhaltung, Information und Erbauung. Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem Gottesdienst, dem ersten offiziellen, der zudem eine weitere Premiere darstellte: Acht Kinder des Ortes nahmen an einem Abendmahl teil, das rund einen Monat lang inhaltlich und organisatorisch vorbereitet worden war.

Pfarrerin Martina Tirre und Dekanin Eva Brinke-Kriebel aus Korbach gestalteten gemeinsam den gut besuchten Gottesdienst. Die Korbacherin nutzte den Abschluss der Arbeiten und das Gemeindefest zu einem ersten offiziellen Antrittsbesuch bei der Gemeinde.

Das Innere der Kirche verrät kaum, welche Arbeit die Gemeindeglieder in die Sanierung von Technik und Gebäudesubstanz gesteckt haben. Weil die alte Elektrik keinen Sicherungsanforderungen mehr genügte, musste sie komplett ersetzt werden (wir berichteten). Die Sitzheizungen verschwinden unter einem neuen Podest. Ein Vorteil des Umbaus: Vorn steht nun mehr Platz beispielsweise für Sänger zur Verfügung, weil die Bänke neu arrangiert wurden.

Bis zur Hochzeit fertig

Die erste Veranstaltung in der renovierten Kirche liegt bereits einige Zeit zurück: Ende Juli heiratete ein Paar aus dem Ort. „Bis dahin mussten wir fertig sein“, erinnert sich Kirchenvorstand Fritz Wilke. „Und das hat ja auch geklappt“, ist er zufrieden.

Auch die Fenster tauschten die Helfer im Zuge der Sanierungen aus. Den lang gehegten Wunsch, getönte Scheiben einzubauen, half eine Spenderin zu verwirklichen. Hammer und Spachtel können die ehrenamtlichen Helfer trotzdem noch nicht zur Seite legen: Im Gemeinderaum müssen künftig die Anforderungen an den Brandschutz umgesetzt werden, blickt Wilke in die Zukunft. (den)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare