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Korbach: Feuerwehr hilft mit Drehleiter bei Patiententransport

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Von: Thomas Kobbe

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Die Drehleiter der Korbacher Feuerwehr kam Sonntag zum Einsatz.
Die Drehleiter der Korbacher Feuerwehr kam Sonntag zum Einsatz. © Feuerwehr Korbach

Das war ein unruhiger Sonntagvormittag für die Einsatzkräfte der Korbacher Feuerwehr: Wie Stadtbrandinspektor Carsten Vahland berichtete, wurde gegen 9 Uhr der Hilfeleistungszug zu einer Türöffnung in der Schlesischen Straße gerufen.

Korbach – Dort war ein allein wohnender älterer Bewohner gestürzt. Gemeinsam mit der Polizei und den Nachbarn konnte ihm schnell geholfen werden. Um 10.30 Uhr rückte dann die Drehleiter zur Unterstützung des Rettungsdienstes in den Heideweg aus. Dort musste eine Patientin aus dem 1. Obergeschoss über einen Balkon transportiert werden, da das Treppenhaus für den Patiententransport nicht geeignet war. Da sich auch das Gebäude in einer sehr schmalen Stichstraße befand, war bereits die Anfahrt und die Positionierung der Drehleiter für die Einsatzkräfte eine Herausforderung.

Noch während die Drehleiter im Heideweg im Einsatz war, wurde der Löschzug der Kernstadtwehr gegen 11 Uhr abermals zur gleichen Adresse in die Schlesische Straße gerufen. Ein erneuter Sturz des Bewohners hatte diesmal dramatischere Folgen. Das Essen stand bereits auf dem Herd und es entstand eine gefährliche Rauchentwicklung.

Die Rauchwarnmelder lösten glücklicherweise aus, sodass Nachbarn auf die erneute Notlage aufmerksam wurden. Rasch erfolgte die Türöffnung und der Patient konnte schnell aus der bereits verrauchten Wohnung gerettet werden.

Nach einer ersten Betreuung durch Feuerwehrsanitäter wurde der Patient an den Notarzt sowie eine Rettungswagenbesatzung übergeben. Die weitere Versorgung erfolgte dann im Krankenhaus. Das Gebäude sowie die Wohnung wurde abschließend durch die Feuerwehr belüftet.

Nach diesen drei Einsätzen waren die ehrenamtlichen Kräfte der Kernstadtwehr nochmals gefordert. Die Drehleiter wurden von der Einsatzstelle Heideweg direkt zu einer weiteren Hilfeleistung in die Großgemeinde Vöhl gerufen. Die Einsatzfahrt wurde jedoch abgebrochen, sodass alle Einheiten die Einsatzbereitschaft im Stützpunkt wieder herstellen konnten.  red

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