Paten für Kinosessel gesucht

Film ab für neues Kino in Korbach

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Präsentieren auf dem Grundstück an der Briloner Landstraße die Pläne für das neue Kino (von links): Martin Dörflinger (Sparkasse), Arno Wiegand (FDP), Heike Kramer (Grüne), Werner Niederquell (Wirtschaftsförderung), Investor Jörg Wahhab, Dr. Manfred Dönitz (Grüne), Stefan Casper (SPD), Kai Schumacher (Freie Wähler), Bürgermeister Klaus Friedrich, Heinz Merl (CDU), Stadtverordnetenvorsteherin Lilo Hiller und Matthias Schultze (Kasseler Bank).

Korbach. Der Traum vom eigenen Kino – für Jörg Wahhab soll er wahr werden. Der Korbacher Unternehmer hat in der vergangenen Woche den Zuschlag für das Grundstück in der Briloner Landstraße erhalten, wo der neue Filmpalast entstehen soll.

Wahhab breitet den Plan auf einem Tisch aus: Fünf Säle, 550 bis 600 Plätze, bequeme Kinosessel mit 1,30 Meter Beinfreiheit und hochauflösende 4K-Projektoren. Zwei Säle haben Ausgänge, die zu einer Galerie führen: Ideal für Sekt- und Häppchen-Pausen bei Operetten- oder Musical-Übertragungen. 

Der Korbacher will aber nicht nur bewegte Bilder zeigen, geplant sind auch ein Bowling-Center mit acht Bahnen und eine Gastronomie. Im Frühsommer sollen die Bauarbeiten beginnen. 

Begeisterte Kinogänger

Ein eigenes Kino – schon vor 20 Jahren sei er zum ersten Mal mit dem Gedanken schwanger gegangen, sagt Wahhab: Alle in der Familie seien begeisterte Kinogänger, doch das Angebot sei schon damals in Korbach eher mau gewesen – trotz des noch bestehenden Rex-Kinocenters. 

Vor vier Jahren verfestigte sich dann die Idee und wurde konkreter: Wahhab nahm Kontakt mit der Wirtschaftsförderung der Stadt auf, besuchte Kinomessen, beauftragte einen Gutachter, den Standort zu analysieren, sprach mit Banken – und fand einen Architekten, der sich in Sachen Kino gut auskennt: Martin Hansske (Kassel) betreibt selbst ein Kino in Holzminden und hat die Pläne für das 2015 in Baunatal eröffnete Cineplex gezeichnet.

Wie man die Patenschaft für einen Kinosessel übernehmen kann, lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung vom 25. März 2017

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