Korbach

Flucht vor dem Metzger endet tödlich

- Korbach (hs).In einem Getreidefeld am Korbacher Stadtrand endete am Freitagvormittag die Flucht eines schwergewichtigen Bullen vor dem Metzger.

Mit 15 Schüssen aus einer Maschinenpistole und einem Gewehr streckten zwei Polizisten das Tier nieder. Bulle „Max“ sollte gegen 10 Uhr von einem Aussiedlerhof im Bereich an „Hartmanns Bäumchen“ auf den Viehtransporter eines Korbacher Metzgers verladen werden. Der über eine Tonne schwere Vierbeiner riss sich los und stürmte davon. Weder dem Landwirt noch dem Metzger gelang es, das Tier zurückzuholen.

Da auch der Jagdaufseher nicht erreichbar war, riefen sie die Polizei zu Hilfe. Mit fünf Streifenwagen rückten die Beamten aus, um den Fluchtbereich des rotbunten Rindviehs einzugrenzen und abzusichern. Die Warnungen des Landwirts, „Max“ sei sehr aggressiv, bewahrheiteten sich. Der Bulle ließ keinen Menschen in seine Nähe kommen, sodass ein Einfangen unmöglich schien.

Als er dann auch noch drohte, in Richtung Wohngebiet „Holunderflosse“ auszubüxen, ordnete der Einsatzleiter der Polizei die Erschießung des Tieres an. Ein Tierarzt mit Spezialgewehr war nicht erreichbar, und so griff die Polizei zur Waffe. Mit Maschinenpistole und Gewehr setzten sie dem Leben von „Max“ ein Ende. Von mehreren Schüssen getroffen, sackte der Bulle zusammen, rappelte sich noch einmal kurz auf, ehe er endgültig zu Boden ging und mit einem Gnadenschuss „erlöst“ wurde. (hs)

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