Willingen

Förderverein engagiert sich auch weiterhin für Diakoniestation

- Willingen (bk). Der Upländer Förderverein unterstützt die Diakoniestation, die in neue Trägerschaft übergeht, auch weiterhin.

Für den „Förderverein für Alten- und Krankenhilfe Willingen (Upland) e.V.“ ändert sich nichts. „Der Vorstand hat bereits Gespräche mit dem zukünftigen Träger der Diakoniestation geführt“, erklärten Vorsitzender Herbert Trachte (Eimelrod) und Schatzmeister Christian Röhling (Willingen) auf Anfrage der Waldeckischen Landeszeitung. Die Mitglieder wurden über die in der kommenden Woche anstehende Übergabe der Station an die „Evangelischen Pflegedienste Gesundbrunnen gGmbH“ (EPG) informiert. Sie stimmten der Zusammenarbeit zu. Der Upländer Förderverein, der ungefähr 130 Mitglieder hat, unterstützt die Arbeit der Diakoniestation mit jährlich 12 000 bis 15 000 Euro. Mit dem Geld wird die „diakonische Zeit“ finanziert. Den Verantwortlichen der Kirchengemeinden und den Mitgliedern des Vereins ist es wichtig, dass sich die Arbeit der Schwestern nicht nur auf die rein pflegerischen Maßnahmen beschränkt, sondern dass sie sich bei Bedarf für die Patienten ein paar Minuten mehr Zeit nehmen; dass sie als Ansprechpartner da sind, auf Fragen eingehen und Hilfestellungen geben. „Wir möchten gewährleistet wissen, dass dieser Dienst in Zukunft im Upland weiterhin angeboten werden kann“, so Herbert Trachte und Pfarrer Röhling. Sie sind optimistisch, dass die Diakoniestation auch unter neuer Trägerschaft als Partner der Kirchengemeinden in bewährter Form weiterarbeitet. Der Förderverein wird von vielen Upländern mitgetragen. Neben Mitgliedsbeiträgen bilden Spenden eine wichtige Einnahmequelle. In dieser Woche gingen 670 Euro auf dem Konto ein. Es handelt sich dabei um die Kollekte, die bei der ökumenischen Pfingstandacht auf der „Großen Grube“ eingesammelt wurde, und den Erlös des Verkaufs von Kaffee und Kuchen durch den Upländer Gebirgsverein, den Vorsitzender Ernst-Wilhelm Gerbracht übergab. Der Gottesdienst in freier Natur wurde von Pfarrer Christian Röhling und seinem katholischen Kollegen Dr. Marcus Böhne gemeinsam gehalten. Er lockte 312 Besucher an. Für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung sorgte die Willinger Schützenblaskapelle.

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