Brandschützer richten 2016 im Rahmen ihres Jubiläums Landesdelegiertenversammlung aus

Frohe Botschaft für Korbachs Feuerwehr

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Stolz sind sie, die Korbacher Feuerwehrleute: 2016 werden sie die Landesdelegiertenversammlung der hessischen Feuerwehren ausrichten.

Korbach - 2016 wird der „internationale Hessenrummel“, wie ihn Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt nennt, nach Korbach kommen. Dann richtet die Kreisstadt die Landesdelegiertenversammlung der Feuerwehren Hessen aus.

„Ich darf ihnen heute die frohe Botschaft überbringen“, verkündet der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbands Hessens, Dr. Christoph Weltecke, den Korbacher Feuerwehrmännern, „sie, die Mitglieder der Feuerwehren Korbachs und die Stadt, werden im Jahr 2016 Ausrichter der Landesdelegiertenversammlung sein.“ In den Händen hält er den Bewilligungsbescheid, den er stolz Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt und Bürgermeister Klaus Friedrich überreicht.

Schon 2008 waren die Brandschützer Korbachs Ausrichter der Versammlung, nun ist es im Rahmen des 150. Geburtstages der Feuerwehr wieder so weit. „Nehmen Sie es als Kompliment, so schnell wieder an der Reihe zu sein“, ruft Friedrich den Feuerwehrmännern zu. Bei über 400 potenziellen Kandidaten sei es bemerkenswert, innerhalb von 20 Jahren zweimal der Ausrichter der Veranstaltung zu sein.

Auch Weltecke gratuliert herzlich und bedankt sich schon im Voraus für das Engagement der Korbacher und der dazugehörigen Ortswehren. „Der Landesfeuerwehrverband vertritt neben den aktiven Mitgliedern über 500 000 Menschen. Und oftmals ist unseren Mitbürgern gar nicht so bewusst, dass auch dank der Feuerwehr die ortseigene Kirmes gesichert ist, Weihnachtsbäume eingesammelt werden oder das Schützenfest stattfindet.“ Deshalb solle das jährliche Delegiertentreffen auch Aufmerksamkeit schaffen.

Bei der viertägigen Veranstaltung werden Mitglieder der Wehren aus ganz Hessen und Vertreter aus der Politik anwesend sein. Es werden Entscheidungen für das Vorgehen der nächsten Jahre getroffen, der Jahresbericht verabschiedet, aber auch Kontakte geknüpft. „Bei einem Glas Bier kommt man dann gern mit Kollegen ins Gespräch. Da kann man sich sehr gut über Probleme austauschen und sehen, wie sie anderswo vielleicht gelöst werden“, wirft Schmidt auch einen Blick auf das Miteinander. „Es ist zwar noch über zwei Jahre hin, aber wir fangen jetzt schon an zu planen“, schwört er seine Mannschaft ein. Viel Arbeit kommt also auf Feuerwehr und Stadt zu - die sie aber gerne bewerkstelligen wollen.

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