Bagger rückt an

Gebäude ist entkernt: Woolworth in Korbach kurz vor Abriss

Der Rückbau des Woolworth-Komplexes in der Bahnhofstraße in Korbach schreitet voran. Das Gebäude ist entkernt, in der nächsten Woche soll der Abrissbagger anrücken.
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Der Rückbau des Woolworth-Komplexes in der Bahnhofstraße in Korbach schreitet voran. Das Gebäude ist entkernt, in der nächsten Woche soll der Abrissbagger anrücken.

Die Absperrgitter sind aufgestellt, die Bauschuttcontainer reihen sich aneinander und große Teile der Fassade sind bereits abgebaut, das Vordach mit den großen Vitrinen verschwindet derzeit: Der Rückbau des Woolworth-Komplexes in der Korbacher Fußgängerzone schreitet voran.

Korbach – Am meisten hat sich im Inneren des Gebäudes getan: „Wir sind mit der Entkernung weit vorangeschritten, es ist fast alles leer“, erklärt Andreas Weber, Prokurist von Fokus Developement. Der Investor aus Duisburg will in der Fußgängerzone bis Herbst 2022 für 23,5 Millionen Euro ein viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus errichten.

Voraussichtlich in der nächsten Woche soll es mit dem eigentlichen Abriss losgehen: „Der Bagger wird sich von der Arolser Landstraße vom niedrigen Gebäudeteil aus vorarbeiten“, sagt Weber. Rund zwei Monate soll der Abriss dauern.

Wann im Anschluss mit den Tiefbauarbeiten begonnen wird, steht laut Weber noch nicht fest. „Der Bauantrag ist gestellt“, sagt der Prokurist. Der bisherige Gebäudekomplex ist ist nur zum Teil unterkellert, der Neubau wird komplett unterkellert sein und unter anderem eine Tiefgarage mit 75 Stellplätzen für Bewohner und Beschäftigte enthalten.

Das Nutzungskonzept des Neubaus sieht im Erdgeschoss Einzelhandelsflächen von rund 3000 Quadratmetern vor, im ersten Obergeschoss ist unter anderem ein Fitnessstudio mit rund 1800 Quadratmetern Fläche geplant. Ankermieter wird auch künftig die Kaufhauskette Woolworth sein und Flächen im Erd- und im ersten Obergeschoss nutzen. Im Erdgeschoss soll zudem ein Textiler aus dem Bereich „junger Mode“ einziehen.

Darüber hinaus werden im zweiten und dritten Obergeschoss etwa 30 Mietwohnungen in Holzbauweise entstehen, die den Niedrigenergiehaus-Standard erfüllen. Die Wohnungen unterschiedlicher Zuschnitte haben zur Fußgängerzone hin Terrassen, zur Rückseite hin ist eine gartenähnlich begrünte Dachfläche vorgesehen. (Lutz Benseler)

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