600 junge Leute und interessierte Eltern beim Berufsinformationstag

Gefragt: Ausbildung bei Conti

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Elektrotechnik in der Praxis: Marco Rupprath erläutert seine Arbeit.

Korbach - Potenziellen Bewerbern klar zeigen, was bei der Ausbildung auf sie zukommt, das ist der Anspruch des Berufsinformationstags bei Continental.

Bei der am Samstag veranstalteten sechsten Auflage der praktischen Vorstellung der vor Ort angebotenen Ausbildungsgänge passierten wieder 600 junge Menschen das Tor 1, um sich ein eigenes Bild von den Ausbildungsoptionen zu machen. In Korbach bildet die Conti im technischen Bereich Elektroniker, Mechatroniker, Industrie-, Zerspanungs- und Verfahrensmechaniker aus, und gerade bei diesen Berufen besteht noch Bedarf. Weitere Ausbildungsgänge sind Industriekaufleute und Fachkräfte für Lagerlogistik.

„Unser Ziel ist es, den Jugendlichen, Eltern und Lehrern einen aussagekräftigen Eindruck zu vermitteln und Infos aus erster Hand zu geben“, erklärt Thomas Fölsch den Anspruch der Veranstaltung mit Führung durch die Lehrwerkstätten, in denen die Ausbildung anschaulich gemacht wurde. Dabei unterbrachen die 149 Auszubildenden jederzeit den laufenden Vorgang, um Interessierten zu erläutern, was sie gerade aus welchem Grund und mit welchem Ziel taten. Darüber hinaus standen Ausbilder für weitergehende Fragen zum Ausbildungsgang an jeder Station zur Verfügung. „Die Jugendlichen sehen dabei, welcher Ausbildungsgang zu ihnen passen könnte und welche praktischen Tätigkeiten hinter einer Berufsbezeichnung wie Verfahrensmechaniker stehen.“

Der Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff und Kautschuktechnik ist im Werk der am meisten ausgeübte. Beim Gang durch die Abteilungen lernten die Interessenten Grundlagen und Anwendungen kennen und erfuhren dabei, wie sehr schon die zu Übungszwecken angefertigten Dichtungen im Produktionsprozess eine Rolle spielen. Unter den Besuchern waren auch etliche Eltern, die selbst bei der Conti arbeiten und mit ihren Kindern gezielt jene Bereiche näher unter die Lupe nahmen, die nicht zum eigenen Erfahrungshorizont gehören.

Entscheidungen überdenken

So stellte Maurice Heidenreich, der ein duales Studium betreibt, die von ihm entwickelte Steuerungseinheit für ein Hochregal einem potenziellen Conti-Mitarbeiter der nächsten Generation vor. In der letzten Etappe erläuterte Johannes Happe den Interessenten eine elektrische Schaltung, die ein wichtiges Element der Zwischenprüfung nach anderthalb Jahren darstellt.

„Gerade der eigene Eindruck bestätigt die Jugendlichen in ihrer Wahl oder bringt sie dazu, ihre erste Entscheidung noch einmal zu überdenken. Das gilt auch für Eltern, die zunächst dazu tendierten, für ihre Kinder eine Stelle im kaufmännischen Bereich als die bessere Wahl anzusehen“, bringt Thomas Fölsch seine Eindrücke aus bislang sechs Berufsinformationstagen auf den Punkt.

Von Armin Hennig

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