Markt fand in Korbach erstmals statt – Besucher hoffen, dass er sich etabliert

Gelungene Premiere für den "Kleinen Mittwochsmarkt"

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Erster Markt am Mittwoch in Korbach: Zu den Ausstellern gehörte auch Manuela Knipp aus Immighausen, die ihre Dekoartikel aus Holz und Stoff anbot. Bei zumeist trockenem Wetter strömten viele Besucher in die Professor-Bier-Straße. 

Korbach. Erfolgreiche Premiere: Am Mittwochnachmittag tummelten sich für einen gewöhnlichen Wochentag erstaunlich viele Menschen in der Korbacher Fußgängerzone, genauer gesagt in der Professor-Bier-Straße. Grund: Erstmals fand dort der „Kleine Mittwochsmarkt“ statt.

Direktvermarkter boten regionale Produkte an. Händler hatten Kunst- und Dekoartikeln im Gepäck, und andere Standbetreiber boten weitere kulinarische Köstlichkeiten an. Einige Gewerbetreibende hatten sich zudem besondere Aktionen ausgedacht.

„Das ist eine richtig gute Veranstaltung. Wir hoffen sehr darauf, dass sich der Markt etabliert“, sagte Angelika Lehmann, die am Mittwochnachmittag zusammen mit ihrem Mann Michael in die Professor-Bier-Straße gekommen war und fast ausschließlich lobende Worte für die neue Veranstaltung in der Korbacher Fußgängerzone übrig hatte. „Ein paar mehr Buden könnten es allerdings sein“, fügte die 58-Jährige hinzu. „Aber es muss sich ja auch alles erst einmal einspielen.“

Bereits um 14 Uhr, der offiziellen Startzeit des Kleinen Mittwochmarktes, war in der Professor-Bier-Straße deutlich mehr los als sonst. Die Besucher schauten sich gespannt das Ambiente an, kamen mit den Standbetreibern ins Gespräch und ließen sich die angebotenen Köstlichkeiten schmecken. Auch das eine oder andere Geschäft wurde bei dem Bummel durch den unteren Bereich der Fußgängerzone angesteuert.

Anne Kalhöfer aus Meineringhausen, die mit ihrem Mann Friedrich überwiegend Nudeln und Eier anbot, war vor 20 Jahren schon einmal mit einem Stand auf dem Korbacher Obermarkt vertreten. „Das hatte sich für uns allerdings nicht rentiert. Hier in der Professor-Bier-Straße hoffen wir nun auf mehr Laufkundschaft“, sagte sie. 

„Durch den Markt soll das Viertel ja bekanntlich aufgewertet und neu belebt werden. Das ist eine gute Idee und wäre natürlich auch für die Geschäfte wichtig“, sagte derweil Kunsthandwerkerin Manuela Knipp aus Immighausen, die an ihrem Stand verschiedene Arbeiten aus Holz und Stoff anbot. 

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