Vereine küren Barbara Urmoneit zur Vöhlerin des Jahres 2012

Für die Gemeinschaft im Einsatz

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Barbara Urmoneit ist die „Vöhlerin des Jahres“: Gemeinsam mit Ehemann Heinz wurde sie während des Vöhler Abends von Ortsvorsteher Karl-Heinz Stadtler ausgezeichnet.

Vöhl - Einmal im Jahr ehren die Vöhler Vereine den Bürger des Jahres: In diesem Jahr hat Barbara Urmoneit diese Auszeichnung erhalten - für ihren Einsatz zugunsten der Gemeinschaft.

Eigentlich wollte Barbara Urmoneit gar keine Ehrung. Und auf ihren Einsatz bei Vöhler Festen und Veranstaltungen angesprochen, auf die Frage nach ihrer Motivation wollte sie auch nicht viele Worte verlieren. Das zeichnet am Ende wohl viele wahre Ehrenamtliche aus: Sie wollen nicht viele Worte verlieren um ihren Einsatz, sondern Taten sprechen lassen. Auch dafür zeichneten die Vöhler Vereine die 63-Jährige am Mittwochabend als „Bürgerin des Jahres“ aus. „Sie hat lange kommunalpolitische Verantwortung getragen“, lobte Ortsvorsteher Karl-Heinz Stadtler und erinnerte an ihre 14 Jahre im Ortsbeirat, fünf davon als Schriftführerin. Dazu kommt der Einsatz bei Veranstaltungen des TSV, des Verkehrs- und Heimatvereins und der Partnerschaftsvereinigungen mit Mouchard und Bugbrooke.

Anerkennung für Einsatz

Eben dafür hatte sich die Vöhlerin in den vergangenen Monaten besonders eingesetzt. Ob beim runden Geburtstag der Partnerschaft mit den Franzosen oder der Besiegelung der Freundschaft mit den Engländern: Barbara Urmoneit bewies Gastfreundschaft, plante und führte aus. „Und sie kann toll backen und kochen“, lobte Stadtler. Mit der Auszeichnung zur „Vöhlerin des Jahres“ sagten Vereinskollegen und Ortsbeirat nun „Dankeschön“ - auch an Ehemann Heinz, der immer im Paket „Urmoneit“ mitgebucht würde.

„Ich mache das gerne“, sagt Barbara Urmoneit dann in ihrer kurzen Dankesrede und gab die Komplimente weiter an ihre Mitstreiter. „Manchmal bin ich zickig und manchmal will ich mit dem Kopf durch die Wand“, räumte sie schmunzelnd ein, „gut, dass ihr mich dann aushaltet“. Großer, herzlicher Applaus widersprachen der kritischen Selbsteinschätzung.

Vöhler Vereine feiern

Einen Ausblick auf das kommende Jahr im Vöhler Ortsleben gab dann Karl-Heinz Stadtler. Bürgermeisterwahl und neuer Edekamarkt, die Untersuchungen der Schlossparkmauer, die Sanierung der Trennwand in der Henkelhalle oder der Lautsprecheranlage: Viele Themen stehen auf der Tagesordnung. Außerdem stehen der 50. Geburtstag der Jugendfeuerwehr an, das 100. Synagogenkonzert, am 31. August und 1. September das Schlossparkfest mit neuem Konzept und der 150. Geburtstag des Gesangvereins „Sängerlust“. „Und dann planen wir ein Fest zum Tag der Deutschen Einheit“, erklärte Stadtler und bat um Ideen der Vereine.

Einsatz wünscht sich der Ortsbeirat auch bei einem anderen Projekt: Die Vöhler wollen sich zur Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ anmelden. Alle Familien würden bald zu einer Infoveranstaltung eingeladen, bei der dann alle Ideen für die Zukunft des Ortes gefragt seien.

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