Kilian Schloemp in feierlichem Rahmen verabschiedet 

Geschäftsleiter des Diakonischen Werks Waldeck-Frankenberg geht in den Ruhestand

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Geht in den Ruhestand: Kilian Schloemp (vorne links) wird von Klaus-Jürgen Fackiner (vorne rechts), Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks, und den Mitarbeitern verabschiedet. 

Geschäftsleiter Kilian Schloemp ist am Freitag im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet worden.

VON LUTZ BENSELER

Korbach – Mehr als 30 Jahre war er für das Diakonische Werk Waldeck-Frankenberg und seine Vorläufer tätig. Als Sozialpädagoge bei der Familienhilfe des Kirchenkreises Frankenberg begann Kilian Schloemp 1986 seine Laufbahn. 1995 schlossen sich die Diakonischen Werke aus den bisherigen Kirchenkreisen der Eder, Frankenberg, des Eisenbergs und der Twiste zusammen und Schloemp übernahm die Geschäftsleitung des neu entstandenen Diakonischen Werks Waldeck-Frankenberg. „Heute sind wir ein sozialer Dienstleister mit 35 Fachkräften und bieten Beratung für Menschen in verschiedenen Lebenslagen. Unsere Arbeit wird von ihnen als hilfreich wahrgenommen“, so der scheidende Geschäftsleiter.

„Er hat die Entwicklung belebt, gefördert und begleitet“, sagte Klaus-Jürgen Fackiner, Diakoniepfarrer und Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks. Schloemp sei „der Mann für alle möglichen Dinge und Angelegenheiten“ gewesen und habe sich für eine diakonische Kirche eingesetzt.

Auszeichnung mit Goldenem Kronenkreuz der Diakonie

Ulrich Faß-Gerold von der Mitarbeitervertretung hob die vom gegenseitigen Respekt geprägte Zusammenarbeit hervor: „Wir haben in den meisten Fällen gute Wege gefunden.“ Dr. Oliver Schmalz, Referatsleiter Diakonie der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, verlieh Schloemp als Anerkennung für seine Verdienste das Goldene Kronenkreuz der Diakonie.

Schmalz erklärte, dass Schloemp einer der letzten Sozialpädagogen in der Geschäftsleitung eines Diakonischen Werks sei. Künftig werde die Aufgabe von einem Pfarrer übernommen.

Für die Mitarbeiter dankte Manuela Finger: „Kilian Schloemp war eine feste Instanz, die immer da war.“ Es sei nicht seine Art gewesen, sich selbst in den Vordergrund zu stellen.

Als Geschenk verteilt: CDs mit Hörproben virtueller Orgeln

Kilian Schloemp selbst erhielt nicht nur viele Geschenke zum Abschied, er verteilte auch welche an die Gäste der Feierstunde: CDs mit Hörproben virtueller Orgeln. Diese seien eine preiswerte Alternative zu Orgelsanierungen. Das eingesparte Geld könne beispielsweise der diakonischen Arbeit zugute kommen.

In seinem Ruhestand wolle er sich vermehrt seinen Leidenschaften widmen, die teils schon zum Nebenberuf geworden seien: Schloemp ist passionierter Fotograf und betreibt ein Plattenlabel für elektronische Musik. (lb)

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