Superverein: Team der Korbacher Freilichtbühne mit Elan und viel guter Laune

Mit Geschick über Eisschollen und Parcours - Video

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Zu den Aufgaben des Teams gehörte es auch, mit Helium gefüllte Luftballons sicher in den Superverein-Bus zu transportieren.

Korbach - „Was sind wir? - Ein Team!“: Getreu seines Mottos ging das Team der Korbacher Freilichtbühne am Samstag in den Wettbewerb um den Titel „Superverein 2014“. Mit Fans, die ordentlich anfeuerten, strategischem Denken und guter Laune.

Wer „Superverein 2014“ werden möchte, muss Einsatz zeigen - und das taten die Mitglieder der Korbacher Freilichtbühne am Samstag im Katthagen. Der Verein hatte ein tatkräftiges Team zusammengestellt - zehn Mitglieder im Alter zwischen vier und 14 Jahren durften sie auswählen, maximal zwei durften älter als 18 Jahre sein. Fünf Aufgaben hatten sie gemeinsam zu meistern. Fröhlich angefeuert wurden sie dabei von ihrem munteren Fantrupp, der den Weg in den Katthagen gefunden hatte, wo das Team der WLZ-FZ - Verena Niemann, Klaus Richter und Harald Rücker - die Spiele schon aufgebaut hatte.

In lockerer Entertainer-Manier moderierte WLZ-FZ-Redakteur Dirk Schäfer und erklärte die Aufgaben. Die hatten es in sich, und um sie zu meistern, mussten die Spieler taktisch klug vorgehen, ebenso schnell wie umsichtig sein und vor allem eines tun: zusammenarbeiten. „Die Spiele ohne Grenzen müssen von allen zehn Team-Mitgliedern gespielt werden, entweder zusammen oder nacheinander “, erklärte Dirk Schäfer: „Gemeinsam die Aufgaben zu meistern, Teamwork zu zeigen, ist der Grundgedanke des Wettbewerbs „Superverein 2014“, unterstrich der Moderator, der mit Tröte und Stoppuhr ausgestattet war.

Und los ging‘s mit dem Spiel Teebeutel-Zielwurf: Mit dem Mund musste ein Teebeutel in Ringe geschleudert werden - dort waren zwischen 25 und 100 Punkte zu erreichen und das Team schnitt dabei gut ab. Beim anschließenden Eisschollenspiel war Schnelligkeit und Strategie von allen zehn Team-Mitgliedern gleichzeitig gefragt, damit sie Plane um Plane zum Ziel kamen.

 

Einen hohen Schwierigkeitsgrad hatte das dritte Spiel: Mit verbundenen Augen mussten die Mitglieder des Teams nacheinander einen Parcours ablaufen, unterstützt nur durch die Anweisung eines anderen Spielers - da war Strategie und Vertrauen gefragt. Die schnellste Spielerin schaffte die Runde in 28 Sekunden. Auch bei dem Rundenspiel schnitt das Team der Freilichtbühne gut ab: Die Spieler hatten sich in einen Kreis zu setzen und eine Flasche mit den Füßen im Kreis zu transportieren: In zwei Minuten mussten sie so viele Runden wie möglich schaffen. Zum Abschluss mussten sie mit Helium gefüllte Ballons in den blauen Superverein-Bus transportieren - den Hauptpreis, der dem Gewinnerteam für ein Jahr zur Verfügung gestellt wird.

In den nächsten drei Wochen stellen sich noch drei weitere Vereine dem Wettbewerb - am kommenden Samstag ist die Jugendfeuerwehr Volkmarsen an der Reihe. Nach dem letzten Spiel ohne Grenzen stehen die beiden Vereine fest, die im Finale um den Superverein-Bus und den Titel kämpfen.

Von Marianne Dämmer

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