Korbach nimmt an landesweiter Kampagne teil 

Gewaltprävention: Bürger sollen lernen, richtig zu helfen 

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Präventionskampagne: Staatssekretär Werner Koch (vorne, links) übergibt die Kooperationsurkunde an Bürgermeister Klaus Friedrich. Zu sehen sind unter anderem auch (vorne) Andrea Franke vom Präventionsrat, Jörg Dämmer von der Polizei Waldeck-Frankenberg sowie (hinten, 2. von links) Polizeipräsident Konrad Stelzenbach und Regierungspräsident Walter Lübcke (hinten, 3. von links).

Korbach. Präventionsarbeit wird in Korbach schon seit vielen Jahren groß geschrieben. Im Zentrum steht dabei die Präventionswoche mit Vorträgen, Workshops und Theateraufführungen zu Themen wie Sucht und Gewalt. Nun geht die Hansestadt noch einen Schritt weiter. Ab sofort nimmt sie an der landesweiten Präventionskampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ teil.

Ein wichtiger Aspekt der Kampagne ist, dass in Korbach künftig ausgebildete Personen – so genannte Multiplikatoren – Seminare für Bürgerinnen und Bürger anbieten. In diesen Seminaren sollen die Teilnehmer unter anderem lernen, wie sie Menschen, denen auf der Straße Gewalt angedroht wird, helfen, ohne dabei selbst zu Schaden zu kommen

Das Ziel der Kampagne ist dabei klar definiert: Jeder soll in der Lage sein, Hilfe zu leisten – ganz gleich, wie diese letztlich aussieht. „Wir freuen uns daher sehr darüber, dass wir neben Kassel als weitere Kommune in Nordhessen bei der Präventionskampagne Gewalt-Sehen-Helfen dabei sein dürfen“, sagte Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich am Mittwoch dieser Woche, als Staatssekretär Werner Koch die Urkunde für die Teilnahme an der Kampagne im Rathaus überreichte. 

„Auch wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass unsere Bürger weiterhin sagen können: Bei uns lässt es sich gut und sicher leben“, ergänzte Friedrich. 

Ab sofort ist die Kreis- und Hansestadt bei der landesweiten Präventionskampagne dabei. Für den Rathaus-Chef ist das selbstverständlich. Er erinnerte an die ohnehin schon umfangreiche Präventionsarbeit der Stadt rund um die Themen Sucht und Gewalt. Da sei es klar gewesen, die Arbeit in dieser Form noch weiter auszubauen. 

Im Kern geht es bei der Präventionskampagne, an der sich Korbach nun beteiligt, darum, noch mehr Menschen für das Thema „Prävention“ zu sensibilisieren. Das soll sowohl durch mehr Öffentlichkeitsarbeit, aber auch durch eine direkte Einbindung der Bevölkerung geschehen.

Weitere Details zur Präventionskampagne lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der Waldeckischen Landeszeitung am 20. Januar 

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